UFO – Unified Fashion Objectives
/ 04.01.2011Schier unendlich: die Zahl an Möglichkeiten, um 85 Euro zu investieren: In diese opulente Muranoglasvase vom Flohmarkt. In sieben oder acht Lieblings-DVDs. In einen De-Luxe-Slip. Oder aber in 408 großformatige Seiten, bestückt von Top-Fotograf Albert Watson.







Ein halbnackter Tommy Lee. Weil er so verboten sexy ist. Ein vielfach duplizierter Jack Nicholson. Weil er nun mal so genial spielt, dass er uns in einfacher Ausgabe nicht mehr genug ist. Eine verführerische Helena Christensen. Weil sie zweifelsohne zu den wichtigsten Topmodels der 90er Jahre zählt. Sie alle sind Teil des jüngsten Albert Watson Bildbandes, der auf über 400 fesselnden Seiten auserlesene Motive des bekannten Fotografen zusammenträgt. Neben ikonografischen Portraits, Reportagestrecken und Stillleben finden sich freilich jede Menge Modefotografien in dem Werk, die der britische Künstler, der seit den 70er Jahren in den USA lebt, unter anderem für Gianfranco Ferré, Dolce & Gabbana und Prada geschossen hat. Dabei versteht sich „UFO – Unified Fashion Objectives“ als Retrospektive von Watsons besten Arbeiten aus ganzen vier Jahrzehnten. In einem persönlichen Nachwort spricht Watson über die Arbeit an dem Band, Auswahl sowie Zusammenstellung der Fotos und erklärt außerdem, was es mit dem Titel auf sich hat.
Wem das Geld locker sitzt, wer also mehr als 85 Euro ausgeben kann, die „UFO“ kostet, dem sei einer der limitierten Fotoabzüge ans Herz gelegt, die passend zu dem Bildband erschienen sind. Die weltweit auf jeweils 100 Exemplare begrenzten Editionen sind handsigniert und zu einem Preis von je 650 Euro bei Feymedia, Verlag für Kunst mit Schwerpunkt Fotografie, zu haben. Übrigens: Eine Vorzugsausgabe des Buches, ebenfalls handsigniert und nummeriert von Albert Watson, ist in diesem Preis inbegriffen.


