Innovativ re-used

Der nachhaltige John Low-Sneaker des italienischen Labels Premiata geht in die zweite Runde. Die Zusammenarbeit mit dem Manufacturing Unternehmen Sciarada führte zu einem besonders innovativen Material: „Evolo“ ist ein Wildleder, das mit Rücksicht auf die Umwelt und nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft hergestellt wird.

Der spezielle Stoff kann laut Label im Vergleich zum Standardproduktionsprozess sechs von 16 Schritten überspringen. Durch die Wiederverwendung und das Recycling von Suede-Produktionsabfällen sollen 66% weniger Wasser und 36% weniger chemische Produkte benötigt werden, ohne zusätzliches Chrom hinzuzufügen. Die CO2-Emissionen sollen um bis zu 50% reduziert werden. Jeder Quadratmeter des mit diesem Verfahren behandelten Materials stößt im Vergleich zu Standard-Wildleder weniger als 0,803 kg CO2 aus.

Als Upper wird „Limonta“ verwendet, regeneriertes Nylon mit Econyl-Garn, das aus Pre-Post-Consumer-Abfällen wie Industrieabfällen, Fischernetzen und Teppichen hergestellt wird. Die Unterseite besteht aus natürlichen und ebenfalls recycelten Materialien. Der zweite John Low-Release präsentiert sich in klassischen Farben bei den Herrenmodellen, darunter Grau- und Marinetöne, während sich die Damen-Styles in Puderblau und Pink sowie Weiß zeigen.

Auf ein buntes Zusammenleben

Farbe zeigen mit dem Münchner Label Monaco Ducks – die Sonderedition des MOD.3 vegan präsentiert sich in Form des Statement-Sneakers Rainbow, in Weiß oder Schwarz mit Regenbogen-Stickerei. Der Schuh, der für 175 Euro pro Paar erstanden werden kann, besteht aus der CO2-reduzierten Lederalternative Vegea, die aus Resten der italienischen Weinindustrie gefertigt wird, und einer recycelten Gummisohle aus alten Schuhsohlen. Produziert wird das Modell in Portugal.

Neben dem sorgsamen Umgang mit der Umwelt steht durch die Regenbogenstickerei vor allem das Statement gegen Diskriminierung und für Vielfalt, Toleranz sowie Gleichberechtigung im Mittelpunkt des Designs. Das Team der Marke sagt: „Mit unserem Rainbow Sneaker möchten wir ein Statement nach außen setzen. Toleranz und Vielfalt sind enorm wichtig in der Gesellschaft und Diskriminierung sollte hier keinen Platz haben. Nicht nur während des Pride Month soll darauf aufmerksam gemacht werden – für uns ist es ein ganzjähriges Thema.“ Mit jedem verkauften Rainbow Modell gehen 10 Euro an die Münchner Organisation Regenbogenfamilien.  

Luftig-leichter Klassiker

Das Label Moose Knuckles zeigt sich mit der neuen Polo-Kollektion für Männer und Frauen von seiner adretten Seite. Die in Peru produzierten Shirts präsentieren sind in zwei verschiedenen Passformen: „Slim Fit“ für einen sleeken und „Relaxed“ für einen legeren oversized Look. Ob in neutralen Farben oder knalligen Tönen, weit und kastiger geschnitten oder anliegender – die zeitlosen Polos aus 100% Baumwollpikee mit Logo-Stickerei verleihen dem Sommer-Outfit die richtige Portion an klassischem Chic.

Veranstaltungstipp: „Cultural IP Rights are Human Rights“

Am 11. April 2022 findet von 20 bis 21 Uhr online der kostenfreie, interaktive Talk „Cultural IP Rights are Human Rights“ über die Bedeutung von kulturellen geistigen Eigentumsrechten in der Fashion-Branche statt – veranstaltet von der Abury Foundation.

Im April lädt die Cultural Intellectual Property Rights Initiative (CIPRI) zu einer einmonatigen Feier zu Ehren der Kreativität, Weisheit und Innovation indigener Völker, ethnischer Gruppen und lokaler Gemeinschaften ein. Alle Arten von Wissen sollten gleichermaßen geschätzt werden. Traditionelles Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird, und traditionelle kulturelle Ausdrucksformen sind Kreationen des menschlichen Intellekts, die ihren eigenen rechtlichen Schutz haben sollten. Jeder verdient (soziale) Gerechtigkeit und Würde.

Der Talk wird moderiert von Andrea Bury, Gründerin von Abury, und Nicole Crouch, Research & Development Lead, CIPRI. Als Gäste mit dabei sein werden Simone Simonato, Gründerin der Marke Sica und Thomas Kilian Bruderer, Gründer von Cho'jac items. Hier geht's zur Anmeldung!

Frühjahrsstoff

Moose Knuckles Canada launcht die neuen Nylite- und Leder-Looks aus der Frühjahr/Sommer-Kollektion 2022. Die Nylite-Linie kommt ebenso wie die Nyluxe-Range aus dem Herbst mit wasserabweisenden, winddichten Eigenschaften daher, ist hochisolierend, leichtgewichtig und hat einen seidenweichen Griff. Die Kleidungsstücke mit Funktion eignen sich für das wechselhafte Wetter, dass das Frühjahr manchmal mit sich bringt, werden jedem Stilbedürfnis gerecht und sorgen für Komfort im Alltag.

Die Lederprodukte der Marke zeigen sich aus ultradünnem, perforiertem Lammleder und sitzen wie eine atmungsaktive zweite Haut. Der traditionell herbstliche Stoff wird jetzt dank der wärmeabweisenden Farbpalette und den neu gestalteten Silhouetten zum Must-have für den Frühling. Zu den Key Looks gehören die Hampton Bomber, die Monterey Pants, die Southampton Vest, die Tilden Bomber sowie die Jones Jacket für Damen und die Fort Alton Jacket, die Grayton Jacket, die Gulf Breeze Bomber und die Hallandale Moto für Herren.

Skulptural, extravagant, farbenprächtig

Zu Beginn des neuen Jahres greifen wir euch mal unter die Arme, was das in Szene setzen von genau diesen angeht: Das Fairtrade-Luxury-Label Abury hat eine natürliche, nachhaltig soziale Idee, wie unsere Handgelenke diesen Sommer besonders stylisch aussehen - mit den Tagua Bracelets in den Farben des Regenbogens. Die Samen der südamerikanischen Taguapalme werden zu voluminösem Armschmuck in Ecuador verarbeitet. Nicht umsonst bezeichnet man die Taguanuss als organisches Elfenbein. Die handschmeichelnde Haptik ist das Ergebnis eines wochenlangen Bearbeitungsprozesses in den Frauenkooperativen in Ecuador. Dort durchlaufen die Taguasamen die Stationen des Trocknens, den Trommelgang,  das Glätten und schließlich die pflanzliche Färbung. Neu: Die Farbe Mango – ein warmer, fröhlicher und zuversichtlicher Ton.

Seit zehn Jahren pflegt Abury eine respektvolle, faire Zusammenarbeit mit Kunsthandwerkerinnen und -handwerkern in Marokko und anderen Teilen der Welt. Die Mission: Die Bewahrung des Handwerks, verbunden mit der langfristigen finanziellen Sicherung des Lebensraums der Menschen, die die unverwechselbaren Designs hervorbringen. 50% des Profits reinvestiert Abury über die Abury Foundation in Bildungsprojekte für Frauen in den jeweiligen Herstellungsländern.

Ein Highlight, das nicht high macht

Stau, langwierige Parkplatzsuche, Last-Minute-Geschenke-Einkauf – bei dem ganzen vorweihnachtlichen Stress möchten die Berliner Verkehrsbetriebe BVG und Vaay, die Wellbeing-Marke des Cannabis-Start-ups Sanity Group, dafür sorgen, dass die Hauptstadtbewohnerinnen und -bewohner entspannter auf Weihnachten zufahren können. Die beiden Unternehmen bieten deshalb ein Ticket an, mit dem Stress und Ärger schnell gegessen sind: Das Hanfticket – der erste Fahrschein, der Menschen nicht nur heim-, sondern vielleicht auch runterbringt – besteht aus herkömmlichem Esspapier, das mit einer feinen Schicht Hanföl beträufelt ist, und kann nach der Fahrt einfach verzehrt werden. Dem enthaltenen Hanföl wird eine beruhigende, entspannende Wirkung nachgesagt. Das aus dem Samen der Pflanze gewonnene Öl ist nicht nur zu 100% natürlich, sondern auch legal.

„Die BVG bringt Menschen von A nach B, wir möchten sie runterbringen – das passt gut zusammen. Die Kampagne setzt in dieser stressigen und besonderen Zeit ein Highlight, das nicht high macht, aber die Menschen trotzdem zum Lächeln bringt. Da mussten wir nicht lange nachdenken, als die Anfrage kam“, erzählt Vaay-Gründer Finn A. Hänsel. Die BVG präsentiert dazu auch einen unterhaltsamen Spot, in dem ein Busfahrer der BVG ins Berliner Umland fährt, um sich von einem Landwirt das Cannabis für die Tickets zu besorgen.

Der Fahrschein gilt in allen U- und Straßenbahnen, Bussen und Fähren der BVG als gültiger Fahrschein und ist zwischen dem 13. und 17. Dezember 2021 in einer limitierten Auflage in den BVG-Kundencentern erhältlich.

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