Sprüh vor Glück!
/ 01.08.2011Kunst kommt gar nicht unbedingt von Können, sondern vorrangig von Kreativität, woraus sich dann meist alles andere ergibt. Und diese Kreativität ist auch in Graffiti zu finden, die schon lange nicht mehr nur auf Häuserwänden platziert sind.


Graffiti – das ist für die einen Kunst aus der (Spray)Dose und für die anderen schlicht Vandalismus, da die gesprühten Bilder und Designs oftmals an öffentlichen und nicht genehmigten Orten auftauchen. Jährlich sollen in Deutschland rund 500 Mio. Euro für die Beseitigung der unaufgefordert angebrachten Graffiti ausgegeben werden.
Aber es gibt eben auch eine andere Seite der gesprühten Malerei. Hin und wieder lässt sich damit nämlich Gutes tun und wenn man richtig viel Glück, vor allem aber Talent hat, sogar etwas gewinnen. Seit dem Jahr 2005 gibt es in Köln im Stadtteil Bilderstöckchen das Graffiti- und Kunstprojekt „Mittwochs-Maler“, das sich als Präventionsprojekt versteht und Jugendlichen durch gezielte Förderung ihre Stärken und Kreativität als legale Perspektive aufzeigen will. Und diese Mittwochs-Maler haben seit gut einem Jahr einen bewährten Kooperationspartner: Das Fashion- und Accessoire-Label Pink Poodle.
Gemeinsam laden sie zum Design Contest 2011 ein, bei dem Sympathisanten und Besucher der Mittwochs-Maler aufgerufen sind, rund sechs Designs anzufertigen und diese bis Mitte August bei Pink Poodle einzureichen. Dem Sieger winkt ein Preisgeld von 600 Euro und die Chance, dass die Entwürfe in der neuen Pink Poodle Young Art-Kollektion für die Saison Frühjahr/Sommer 2013 realisiert werden. Aber auch der zweite und dritte Platz sind mit Pink Poodle-Warengutscheinen im Wert von 300 beziehungsweise 150 Euro durchaus attraktiv.
Michael Knobloch, Vorstand Lifestyle and Fashion AG, zu der die Marken Pink Poodle und Poodlebag gehören, erzählt: „Wir arbeiten sehr gerne mit den Mittwochs-Malern zusammen, weil das Projekt Jugendlichen eine Chance gibt, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Hier finden sie nicht nur legale Flächen zum Sprayen, sondern erlernen auch das ,Handwerkszeug’ wie das Zeichnen von Entwürfen oder den Umgang mit Bildbearbeitungs- und Grafikprogrammen.“


