Show mir in die Augen, Kleines!

  /  24.01.2013

Neben den mittlerweile beinahe unzähligen Messen während der Fashion Week Berlin sorgen immer auch die Schauen im Zelt am Brandenburger Tor für volle Terminkalender. Vier Tage lang wurden dort über 50 Kollektionen präsentiert und die zeigten sich ziemlich vielseitig…

Rot sehen bei Lala Berlin...

... oder auch mal Pink.

Voluminös wurde es bei...

... Kilian Kerner.

Transparenz bei C'est tout

Schwarze Melancholie offenbarte sich bei Augustin Teboul.

Swergie war eine Show der etwas anderen Art.

Denim in neuen Formen präsentierte G-Star.

Bei Guido Maria Kretscher wurde es elegant...

...und glamourös.

Jimi Blue gab sein Laufsteg-Debüt bei Michalsky.

Printanzüge waren gern gesehen...

... ebenso wie Volumen...

... und lässiger Chic.

Palina Rojinski oder Franziska Knuppe - Paradiesvogel oder Eleganz?

Und hier noch was fürs (weibliche) Auge!

It’s Showtime! Neben der Trendrecherche auf Messen wie Bread & Butter, Premium, Bright, Panorama, Show & Order und vielen mehr, konnten während der Fashion Week Berlin natürlich auch bei den zahlreichen Schauen die unterschiedlichsten Eindrücke gesammelt werden. So sahen beispielsweise die Gäste bei Designerin und Gründerin von Lala Berlin – Leyla Piedayesh – Rot. Zudem präsentierte sie in ihrer Kollektion für Herbst/Winter 2013/14 Camouflage-, Ethno- und Sternenprints auf Seide, Kaschmir, Mohair und Angora.

Bei Kilian Kerner hieß es: Turn up the volume! In der Kollektion „Erzähl mir wie du heißt – A story about sculptures and human beings“ spielt der Designer, der mit seiner zehnten Schau ein erstes Jubiläum feierte, mit extremem Volumen. Avantgardistische Kreationen aus gefaltetem Leder, bestickte Abendroben und architektonische Reifrock-Konstruktionen waren auf dem Laufsteg zu sehen, der als Wohnzimmerkulisse inszeniert wurde. Und – kombiniere, kombiniere – cleane Business-Looks komplettierten die Range.

C’est tout wollte keine Trendwellen schlagen, Aufmerksamkeit war der Kollektion unter dem Motto „Poésie noire“ aber dennoch gewiss – schlicht und geradlinig, in Schwarz und Weiß mit Lederdetails und betonten Schultern präsentierte sie sich, ergänzt durch transparente Oberteile, Details aus Samt und Spitze, fließenden Jersey und Seide.

Schwarze Melancholie offenbarte sich bei Augustin Teboul, zeitlose Hybrid-Entwürfe fanden sich bei Michael Sontag und Guido Maria Kretschmer verzauberte seine Gäste mit schmalen Hosen-Schnitten, körperbetonten Silhouetten und ausladenden Kleidern mit aufwändigen Details.

Eine Show der komplett anderen Art hatte das Event Swergie in petto, dessen Auftaktveranstaltung in Stockholm im August 2012 an den Start ging. Die vier Kopfhörer-Marken Urbanears, Coloud, Molami und Marshall Headphones schnürten ein ansprechendes Paket aus Skandinaviern, die auch noch musikalisch sind, und sorgten so im Radialsystem V für einen Mix aus Fashion Show und Musik mit Performances von Icona Pop, Moneybrother und Pelle Almqvist von The Hives.

„The Final Countdown“ startete dann am Freitagabend: Noah Becker feierte seinen 19. Geburtstag, Jimi Blue Ochsenknecht gab sein Laufsteg-Debüt, Music Acts wie Schmidt und Icona Pop sorgten für musikalische Unterhaltung: Die Michalsky StyleNite im Tempodrom war wie immer der Abschluss der Berliner Modewoche. Neben der Damen- und Herren-Kollektion unter dem Thema „Broken Promises“ wurden drei glamouröse Roben gezeigt, die vom neuen Disney-Film „Die fantastische Welt von Oz“ inspiriert sind und zum Filmstart im März 2013 für einen guten Zweck versteigert werden. Die fantastische Welt von Michalsky? Und im Juli heißt es dann erneut: The Show must go on!

Kristina Arens