Schuhmesse GDS: Impressionen & Events

  /  18.03.2014

Vom 12. bis zum 14. März 2014 stand in Düsseldorf mal wieder alles im Zeichen der Schuhe. Wir waren auf der Messe GDS unterwegs und haben dort Impressionen für euch festgehalten und auch das eine oder andere (Promi-)Event durfte nicht fehlen.

Die Hallen des Düsseldorfer Messegeländes verwandelten sich während der Messe GDS im März 2014 mal wieder in ein wahres Schuh- und Accessoires-Paradies. Bevor es ans Eingemachte – die Kollektionen und Trends für Herbst/Winter 2014/15 – geht, haben wir zunächst mal einen kleinen Überblick diverser Impressionen und Events für euch…

Hell, yeah!

Jubiläum! Eddi Mackowiak feiert mit der Design Attack bereits die 20. Ausgabe – diesmal unter dem zünft’gen Motto Alpen Rocker Stadl. Almhütten, Kühe, Tannen, riesige Brezeln und Hirschköpfe sorgen für das entsprechende Gaudi-Feeling; im „Wilddieb“ können Besucher sich herzhafte bayerische Schmankerl schmecken lassen und eine Tanzfläche für die Shows – und zu späterer Stunde eventuell auch für den einen oder anderen Feierwütigen gibt’s natürlich auch. Schee, schee, Eddi!

Art meets…

Graffiti galt schon immer als eine besondere Kunstform und zwar als jene, die sich nicht ausschließlich an der eigenen Kreativität orientiert, sondern sich von der Musik, der Umgebung, den Menschen und der Street-Culture inspirieren lässt. Dank der (Air-)findung des Airbrush können diverse Motive nun auch auf Kleidung, Caps und Schuhen Platz finden – so wird schlichte Fußbekleidung mithilfe der flinken Künstlerfinger hinter der Marke Airbrush Fashion and Art zur Leinwand der eigenen Ideen. Welches Kunstwerk auch immer man nicht nur im Herzen, sondern beispielsweise auch gern am Fuß tragen möchte, sprayen die jungen Kunststudenten nach individuellem Geschmack auf den zunächst unbefleckten Schuh. „Jedes Stück wird in einer Art gemeinsamen Schaffensprozess entwickelt und ist am Ende ein, dein, Unikat! Wir können das gleich hier vor Ort gestalten“, erklärt der kreative Kopf Sebastian. Na, hat schon jemand eine Idee?

Prince Charming?

Das Märchen vom Froschkönig kennen wohl die meisten Damen – und wer hat nicht schon diverse Frösche geküsst, um seinen Prinzen zu finden… In der Design Attack ist uns ein solches, wenn auch nicht ganz so glitschiges, sondern eher glitzerndes, Exemplar beziehungsweise sogar zwei ebenfalls ins Auge gefallen, sogar mit Krönchen. Ob sich eins der beiden in den Richtigen verwandelt hat?

Ein tierischer [ku:]

Man könnte durchaus verschiedene Wortspiele mit dem Wort Kuh oder Rindvieh benutzen, um das inmitten der wie jede Saison aufwendigen Deko des Design Attack-Bereichs auf der GDS gefundene Shirt mit Kuh-Aufdruck anzupreisen. Und obwohl es sich wie selbstverständlich in die Umgebung des Alpen Rocker Stadls einfügt, ist das Tee dennoch einfach ein solcher Hingucker, dass es auch ohne viele Wiederkäuer-Possen mindestens beim Gegenüber des Trägers für ein Lächeln sorgt…

Message for you

Die richtige Message rüberbringen, kann manchmal eine echte Herausforderung sein, Stichwort: Organon-Modell, Sender, Empfänger… Sie wissen schon. Und man sagt zwar gerne, Bilder sagen mehr als tausend Worte, manchmal sind letztere aber doch die bessere Wahl, wenn man etwas direkt auf den Punkt bringen will. Zwei schöne Messages, die uns in der Design Attack begegneten: „Heute alles schön!“ und – gerade weil vieles so schön ist, dass man es am liebsten gleich mitnehmen würde –  „Wer klaut, kommt ins Heim!“

Shoetingstar

Es ist immer wieder eine Freude, wenn sich Brands nicht nur bei den Kollektionen, sondern auch beim Standbau Mühe geben und mit etwas Besonderem aufwarten, so geschehen bei Fred de la Bretonière und Co. Diverse Modelle der Labels sind – geschickt, geschickt – in liebevoller Kleinstarbeit so drapiert, dass ein schickes Kleid dabei heraus kommt. Ein wahrer Shoetingstar, den wir da vor die Linse bekommen haben…

Guido goes GDS

Am Messedonnerstag drängte sich das GDS-Publikum in Halle 5, denn dort präsentierte Designer Guido Maria Kretschmer himself die neueste Kollektion, die er für die österreichische Marke Högl kreiert hat. Bordeauxtöne und Schwarz, Materialmix und Lack stehen bei den Pumps, Reiterstiefeln, Stiefeletten und Sneakers im Fokus, die von drei Models, selbstverständlich komplett in Guidos Design gehüllt, gezeigt wurden. Der Kreative, der sich inmitten der großen, schlanken Damen laut eigenen Worten vorkam, als wiege er 200 kg, war wie nicht anders erwartet bester Laune und stellte sich geduldig dem Presse- und Fansturm. Und erneut hat man gesehen – Promis ziehen immer.

Da machen die Burschen Augen…

Dass sich beim Münchner Oktoberfest zu fortgeschrittener Stunde irgendwann alle in den Armen liegen und gemeinsam zur Musik schunkeln – ob man nun zusammen dorthin gekommen ist, sich im Laufe des Tages erst kennen gelernt oder auch noch gar nicht Bekanntschaft miteinander gemacht hat – ist quasi ein ungeschriebenes Gesetz. Auch in der Design Attack wird fleißig geschunkelt, oder besser gesagt, richtig getanzt! Während der täglich zwei Mal stattfindenden Design Attack Show flanieren zunächst einige Models über den Laufsteg, nein, den Holzboden der Almhütte, und präsentieren dabei Parkas, Dirndl und Co., um anschließend von einer Dance Crew, ebenfalls in feschen Dirndls, abgelöst zu werden, die ganz nach bayrischer Art die Hüften schwingt. Dantschig, die Madln!

Time to say Goodbye!

„Alles geht einmal zu Ende“, philosophiert Eddi Mackowiak im Rahmen der letzten Design Attack Award-Verleihung und sicher steckte auch ein wenig Wehmut hinter diesen, wenn auch weisen und richtigen, Worten. Doch er wäre nicht der kreative Kopf hinter der Design Attack, wenn er a) nicht dennoch mit größtem Lob die drei besten Entwürfe zum Thema Alpen Rocker Stadl küren würde und b) schon eine neue kreative Idee in petto hätte. Doch zumindest noch einmal durften sich drei Designer über die Auszeichnung freuen: Platz Drei belegte Frauke Bindhammer mit ihrem Farbverlauf-Shirt in Rautenoptik; den zweiten Rang konnte sich Rabea Vogt mit ihrer Interpretation eines Tees plus Jeans-Bolero sichern und auf dem Siegerplatz landetet Klaus Niehaus, der ein Hemd mit dem „Rocker-Monster“ und bayerischen Trachtenschnallen kreierte. Wir sind gespannt, was folgt, und sicher wird der Designer-Nachwuchs auch künftig für frische Ideen belohnt werden.