Läuft wie am Schnürchen

  /  17.04.2013

Dass Schnürboots mittlerweile ein etabliertes Mitglied im Modezirkus sind, steht außer Frage, aber wenn es um eben dieses geht, so wird besonders der Herbst/Winter 2013/14 im wahrsten Sinne des Wortes als Richtschnur gelten. Doch die Konkurrenz der Zipper schläft nicht.

Yellow Cab

O'Neill

We are

Björn Borg

Yellow Cab

S.Oliver

O'Neill

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Yellow Cab

Goldmud

Es ist sicher nicht ungewöhnlich, dass einige Menschen bei dem Wort „zugeschnürt“ nicht unbedingt an Schuhe denken, sondern eher so etwas wie ein Korsett vor Augen haben, das den meisten Frauen bei richtiger Handhabung zu einer Wespentaille verhelfen kann. Das Thema Schnürung ist aber auch im Shoe-Business schon ein alter Hase und die Boots haben sich einen festen Platz in nahezu jedem Schuhschrank ergattert, ob bei den Herren oder Damen der Schöpfung. In der kommenden Herbst/Winter-Saison präsentieren sich die bequemen Schuhe jetzt aber mit einer extra Portion Schnur. Die All-around-Laces, die sich mehrfach um den Knöchel binden lassen, erinnern stark an den sommerlichen Fußschmuck mit Namen Römersandale, kommen im nächsten Winter aber natürlich in geschlossener Form daher.

Wem das Binden an sich zu anstrengend ist oder zu lange dauert, wer den Bänder-Look aber dennoch mag, der muss nicht gänzlich darauf verzichten und kann sich kommende Saison sogar zusätzlich an den zahlreichen Zippern erfreuen, die als stylische Eyecatcher die Boots zieren und darüber hinaus den Einstieg in eben diese erheblich erleichtern. Zeitlich kommt die Invasion der Zipper sogar wunderbar passend, denn der Reißverschluss feiert in diesem Herbst/Winter sogar gleich zwei wichtige Jubiläen: Der erste seiner Art wurde vor ziemlich genau 120 Jahren erfunden und dank beharrlicher Weiterentwicklung ging schließlich 1923/24 RiRi, der erste serienmäßig gefertigte und heute noch im Gebrauch befindliche Zipper, in die Produktion. Der Einstieg wäre nur noch einfacher, wenn es endlich die sich selbst schließenden Sneakers aus „Zurück in die Zukunft“ gäbe.

Lara Schotten