Hätt’ ich keinen Hut...

  /  21.08.2012

Ich zieh’ den Hut vor dir – kein althergebrachtes Sprichwort mehr, sondern mittlerweile auch ein Satz mit wortwörtlicher Bedeutung, denn wir finden immer mehr Gefallen an Kopfbedeckungen. Lässig, cool oder chic? Je nach Lust und Laune.

Cap von Boy london

Headband von buff

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flathat und cap von new era

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Caps von nike

strohhüte von diefenthal

mützen von märz

blumenklemmen von diefenthal

haarbänder von buff

Der Hut. Früher war er teils Statussymbol, teils Trend-Erscheinung und bis in die 60er Jahre auf fast jedem Männerkopf zu finden. Mann trug ihn nicht nur, um sich vor Regen oder Sonne zu schützen oder um die weniger gut gestylten Haare zu verstecken, der Hut gehörte zur Garderobe einfach dazu.

Später sah man Hüte auch vermehrt am Flughafenterminal – Gruppen junger Männer mit Strohhüten auf dem Kopf: Mallorca, wir kommen! Country-Sänger trugen Cowboy-Hüte, Hip-Hopper Baseball-Caps, alternative Rocker Melonen-Hüte und Jazz-Fans Flathats…

Hüte werden im Sommerurlaub nach wie vor als „Erkennungsmerkmal“ getragen und zum Fasching als Komplettierung eines grässlichen Outfits benutzt. Allerdings scheinen wir zurzeit generell vom Kopfbedeckungsvirus infiziert – ob Hut, Bandana, Blumenklemme, Mütze und Cap, sowohl Weiblein als auch Männlein schmücken ihr Haupt mit mehr oder weniger großen Stücken. Gerade Frauen finden mehr und mehr Gefallen daran, ihre Köpfe zu bedecken. Rockig mit Bandana – vorn gebunden, cool mit Baseball-Cap oder eher alternativ mit weit hinten getragenem Melonen-Hut.

Beliebt sind die treuen Begleiter vor allem auf Festivals und Open Air-Veranstaltungen – sie sollen ein individuelles Lebensgefühl, Leichtigkeit, den eigenen Stil vermitteln, der zudem durch ungestylte Haare unter dem Lieblingskopfschmuck äußerst lässig wirkt. Da wird das kleine Schwarze oder der Anzug mit einem einfachen Hut, die dünne Bluse oder das Tanktop mit gemustertem Bandana, die Skinny-Jeans mit Statement-Shirt und Cap getragen und die Strickmütze im Winter sowieso nie abgelegt.

Und auch wir finden Gefallen am hütigen Erscheinungsbild!

Lisa Bartsch