Guck mal, wer da spricht
/ 20.10.2011Er schlägt Alarm, wenn man das Handy vergisst, dient als Freisprechanlage und kann im Notfall als Hilferuf eingesetzt werden. Von welchem Alleskönner die Rede ist? Das erfahrt ihr hier…



„Und es hat Zomm gemacht…“: Schlüsselfinder gibt es schon lange, aber ein Tool, um das Handy wiederzufinden, wenn wir es mal wieder verlegt haben, fehlte noch. Doch jetzt können wir unsere wertvollen Mobilfunkgeräte an die unsichtbare Leine nehmen – dank eines kleinen Geräts mit dem Namen Zomm.
Vor rund einem Jahr kam das praktische Teil in Deutschland in den Farben Schwarz und Weiß auf den Markt, ab sofort gibt’s eine Neuauflage in Pink für alle Girlies. Das gute Stück, nicht größer als ein Schlüsselanhänger, vereint drei Funktionen in einem: Es schlägt Alarm, wenn man das Handy vergisst, dient als Freisprecheinrichtung und im Notfall als nützlicher Helfer.
Das kleine Teil wird einfach über Bluetooth mit dem Handy verbunden, entfernt man sich dann zu weit von seinem geliebten Mobilfunkgerät, fängt Zomm an zu vibrieren, blinkt und gibt schließlich einen Alarmton von sich. Wann es so weit sein soll, kann individuell eingestellt werden: zwischen zehn und 40 Metern sind möglich, wobei die Bluetooth-Leistung des eigenen Handys sicherlich auch eine nicht unwichtige Rolle spielt.
Zomm kann aber noch mehr: Es signalisiert ankommende Anrufe, die mithilfe eines kleinen Knopfes entgegengenommen werden können – und wird somit zur Freisprechanlage. Die dritte Funktion, der Panikalarm, dürfte besonders besorgte Eltern begeistern. Wird der Button in der Mitte gedrückt, wird ein lautes Alarmsignal aktiviert, das einen Angreifer mit etwas Glück in die Flucht schlagen, zumindest aber andere Menschen in der Nähe alarmieren dürfte. Drückt man den Knopf länger, ruft Zomm außerdem automatisch eine gespeicherte Notfallnummer an.
Trotz Zomm sollte man sich aber nicht ganz der Vergesslichkeit hingeben, schließlich muss man seinen Schlüsselring, an dem das praktische Ding baumelt, immer dabei haben und etwa alle drei Tage daran denken, den Akku aufzuladen. Zomm bekommt ihr unter anderem über die Website des Labels für 79,99 Euro und – wie könnte es in der heutigen Zeit anders sein – ’ne passende App mit dem Namen „myZoom“ gibt’s natürlich auch. Mit der kann man den Spieß auch umdrehen und Zomm beziehungsweise seinen Schlüssel suchen, falls man diesen verlegt, das Smartphone aber zur Hand hat.


