Gerne mit Akzent!

  /  06.11.2012

Auf der Fashion Week Berlin im Juli 2012 war ein Trend in den Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2013 allgegenwärtig: Neon. Dort größtenteils im Komplett-Look, tritt er für all diejenigen, denen das schlicht und einfach too much ist, bei einigen Labels aber auch in dezenterer Version in Erscheinung.

Kilian Kerner kombiniert Neon-Prints mit Naturfarben.

Mavi kooperiert mit dem britischen Modeschöpfer Hussein Chalayan und setzt auf Denim plus Neon.

Bei Cheap Monday wird geflüstert - nur der Gürtel setzt einen Akzent.

Eyecatcher bei C'est tout: Elegantes Braun plus Neon.

Auch Cinque mag die Braun/Neon-Kombi.

Scotch & Soda wählt Accessoires, die auffallen.

Schicke Schnallen bei Hüftgold

Kilian Kerner lenkt die Blicke mit Neonfarben auf die Taille.

Für Desigual fast schon zurückhaltend - Neon in Kombination mit Schwarz.

Von wegen graue Maus: Pulli von Just Female, gesehen bei Zalando.

Die einen geraten ins Schwärmen, wenn ihnen ein Herr mit gesäuseltem französischem Akzent ein „J’adore“ ins Ohr haucht, die anderen werden bei einer feurig-italienischen Tonfarbe oder einem sexy-spanischen Klang schwach – und natürlich gibt es auch solche, die auf den eher als derb empfundenen deutschen Akzent abfahren. Einen mögen, teils bereits in dieser Saison, vor allem aber in der nächsten, offenbar fast alle: den Neon-Akzent. Diesen Eindruck hatte man zumindest beim Durchqueren der Messehallen im Rahmen der Fashion Week in der Hauptstadt im Juli dieses Jahres, und kürzlich aufs Neue während der Berliner Press Days, an denen die verschiedenen PR-Agenturen die Kollektionen ihrer Marken vorstellten.

Stachen während der Modewoche vor allem Teile, die komplett in Neon gehalten sind, ins Auge, waren es in den Agenturen eher Stücke, bei denen es in Kombination mit dezenteren Tönen knallte. Entscheiden kann man sich hier zwischen Mantel, Kleid, Pulli, Gürtel oder Tasche – je nachdem wo die Blicke hingelenkt werden sollen…

Kristina Arens