Genau meine Kragenweite

  /  22.05.2012

Bubi-, Steh- und Rollkragen sind wohl die gängigsten Varianten, dann gibt es da noch den Schal oder die eher veralteten Stuart- und Pierrotkragen. Aber wir wollen mehr! Und wir kriegen mehr – von einem Label aus der Hauptstadt, das uns ganz gehörig an den Kragen geht.

Ist euch auch schon mal der Kragen geplatzt? Mit dem Label Slbr Berlin passiert das jetzt nicht mehr so schnell. Das Brand von Elisabeth Henning hält außergewöhnliche Kragen-Ketten für jede Gelegenheit bereit: mit Nieten, Leoparden- oder Schlangenmuster, mit Schleifchen oder goldenen Ecken – je schlichter das Outfit, desto besser kommen die Halsverzierungen zur Geltung. Und es ist für jede Stimmungslage etwas dabei, denn die schmucken Stücke machen auf süß, sexy, elegant oder extravagant.

Die Gründungsgeschichte von Slbr Berlin beschreibt Elisabeth als „recht unromantisch“: Nach ihrem Abitur machte sie ein Praktikum bei Kaviar Gauche und lernte dort viel über den Umgang mit Leder – die wichtigste Komponente ihrer Marke. Anschließend experimentierte sie ein wenig herum und versorgte zunächst Freundinnen mit ihren Ketten, bis das Ganze schließlich richtig ins Rollen kam.

Die größte Inspiration? Das Material selbst. Schließlich hält Leder je nach Stärke und Oberflächenbeschaffenheit ganz unterschiedliche Verarbeitungsmöglichkeiten bereit. Manchmal ist die Jungdesignerin aber auch einfach auf der Suche nach dem richtigen Schmuckstück zu einem neuen Teil im Kleiderschrank.

Die handgearbeiteten Kragen-Ketten von Elisabeth, die übrigens auch Armbänder, Schlüsselanhänger und Ohrringe für Slbr Berlin designt, gibt’s bei Dawanda für 25 bis 69 Euro. Wenn ihr demnächst also mal nicht wisst, welchen Schmuck ihr umlegen wollt – nicht verzagen, Kragen tragen!

Kristina Arens