Flexibel, praktisch, gut

  /  22.04.2013

Ein Blick hinter die Kulissen ist immer interessant – sei es bei Fashion Shows, bei Filmproduktionen oder aber bei einem Berliner Brillen-Label. Die Marke ic! Berlin lud kürzlich zum Rundgang durchs Headquarter in der alten Backfabrik – die Eindrücke gibt’s hier…

Ausblick von der IC! Berlin-Dachterrasse: I see Berlin.

Hier werden die Brillen des Labels produziert.

Die Marke hält eine große Auswahl bereit...

... und alles fing an mit "Jack".

Die Brillenteile werden von einem Lasercutter ausgeschnitten oder durch eine Lauge herausgeätzt.

Die Bügel müssen natürlich zurecht gebogen werden.

Hier werden die Einzelteile geschliffen.

Rohversion einer Brille.

Deko

Auf dem Weg ins Kreativ-Department: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Julius Yversen ist einer der Designer.

Erste Entwürfe...

Nicht alle werden für Brillen verwendet - is dat Kunst oder kann dat wech?

Für Kunst hat offenbar auch Chef Ralph Anderl einen Faible, vor allem...

... wenn er selbst...

... zu sehen ist.

Hier werden die Bügel beschriftet.

Bei 40 Grad...

... werden die Brillen...

... mit künstlichem Schweiß benetzt.

Qualitätskontrolle!

Special Edition

Zeugten Brillen während unserer Kindertage nicht unbedingt von gutem Style, sondern brachten hin und wieder gar Hänseleien wie „Brillenschlange“ oder „Vierauge“ mit sich, sieht das heutzutage ganz anders aus, ist der Nerd-Look mit schwarzer Brille doch gang und gäbe unter den Trendsettern – oder denen, die es gerne wären. In diversen Shops gibt’s mittlerweile Nasenfahrräder ohne Stärke für alle, die – und das ist nun Ansichtssache – das Glück oder Pech haben, mit guten Augen gesegnet zu sein. Eine einzige Brille reicht dabei den wenigsten, schließlich ist das gute Stück genauso Accessoire wie Handtasche oder Schmuck und muss dementsprechend aufs Outfit abgestimmt sein. Langlebig sollte die Brille aber dennoch sein und hier kommt ic! Berlin ins Spiel.

ic! Berlin-Brillen, die Stück für Stück in der alten Backfabrik in Handarbeit gefertigt werden, sind einfach, ebenso unkonventionell wie alltagstauglich, flexibel und federleicht – und sollen genau deshalb nahezu unkaputtbar sein. Und indem das Label weder schraubt, noch lötet, noch schweißt, löst sich auch keine von ihnen in ihre Bestandteile auf.

Das erste Modell entstand bereits in den 90ern und trägt den Namen „Jack“ – und der Gute hat mittlerweile viele Freunde. Carlotta, Julius, Marie und Mike sind nur einige von ihnen. Wie die bunte Berliner Bande zu dem wird, was später in den Stores zu sehen ist, präsentieren wir in der Bildergalerie, denn: Sehen geht ja bekanntlich vor Hörensagen.

Kristina Arens