Einkaufen der Zukunft
/ 06.12.2012Silberne Wolkenkratzer, Unmengen an Glas und geschwungene Straßen, die quer durch die Luft verlaufen – wenn man sich eine Stadt der Zukunft vorstellen soll, hat man schnell ein Bild vor Augen. Eben solche baut Ebay zwar nicht, das futuristische Einkaufen bringt uns die E-Commerce-Plattform jetzt aber ein Stückchen näher.









Erinnert ihr euch noch an Zeiten, in denen der einzige Computer fest Zuhause verankert war? In denen es keine Smartphones gab und keine Tablets? Selbst heute ist das für einige schon schwer vorstellbar und für unsere Kinder und Kindeskinder wird dies wahrscheinlich völlig abwegig sein. Und ist das Shoppen von unterwegs via Handy schon jetzt gar nicht mehr so unüblich – alle 30 Sekunden soll bei Ebay Deutschland ein Paar Damenschuhe den Besitzer wechseln – so geht die Online-Plattform nun noch einen Schritt weiter und gewährt Einblicke in das Einkaufen der Zukunft.
Vom 6. bis zum 16. Dezember 2012 öffnet Ebay gemeinsam mit Paypal einen 400 qm großen „Kaufraum“ in Berlin-Mitte. Dort können nicht nur rund 150 Artikel, von Schals und Taschen bis hin zur „Twilight-Barbie“, mit dem Smartphone via QR-Code geshoppt werden – einer Grafik mit verschlüsselten Informationen zu einer Internet-Adresse –, es wird auch eine „Boutique der Zukunft“ vorgestellt.
Und diese könnte wie folgt aussehen: Man kommt vor oder nach Ladenschluss oder an einem leider nicht verkaufsoffenen Sonntag an einem Schaufenster vorbei und entdeckt ein Teil, das man unbedingt haben möchte. Die Glasscheibe einfach einschlagen und das gute Stück mitnehmen, ist da nicht die beste Idee und muss künftig eventuell auch gar nicht mehr sein.
Mit einer App kann vielleicht schon bald das Wunschteil gescannt werden, auf dem Smartphone erscheint der virtuelle Verkaufsraum des Shops und man hat die Möglichkeit, das gute Stück direkt zu kaufen und liefern zu lassen, es später abzuholen oder es 24 Stunden zu reservieren, um vielleicht doch noch einmal eine Nacht darüber zu schlafen. Sobald der Verkäufer seinen Store betritt, sieht er in seinem virtuellen Verkaufsraum, dass – nennen wir sie mal Sharon – beispielsweise eine schicke Tasche hat zurücklegen lassen. Auf einem zuvor von ihr angelegten Profil sieht der Verkäufer nun unter anderem auch Sharons Größe und ihre Farbpräferenzen und kann ihr so passende Kombinationsteile vorschlagen, sobald sie den Store betritt. Befindet sich Sharon in der Nähe des Shops, wird auch das dem Verkäufer mitgeteilt und er kann sich schon mal in Position bringen. Ein wenig unheimlich mutet diese Vorstellung schon an, zugleich hat sie aber auch etwas beeindruckendes, oder?
Nun haben wir schon ganz schön viel verraten; alles Weitere lasst ihr euch am besten bei einem Abstecher in den „Kaufraum“ vom Team selbst erklären. Nur eins noch: Vom 27. bis zum 29. Dezember 2012 wird der „Kaufraum“ zum „Verkaufsraum“, wer also ungeliebte oder doppelte Weihnachtsgeschenke loswerden möchte, kann diese zum Pop-up-Store bringen und sich dort beraten lassen, wie man etwas bei Ebay am besten einstellt und so loswird. Merry Christmas!
Ebay-Kaufraum
Oranienburger Straße 1-3
10178 Berlin-Mitte


