Der Name ist Bonds, nur Bonds!

  /  30.03.2012

Auf leisen Sohlen schleichen sie daher, das Tuch umhüllt die Waden, vielleicht glitzert auf dem Zehensteg ein Strass-Stein. Dass hier keine Szene aus einem Ian Fleming-Film beschrieben wird, dürfte klar sein. Aber wovon ist dann die Rede?

Flower-Power für die Damen, der Herr trägt die kleinen Schwarzen.

Mit Strass für die Großstadt-Queen.

Für die Outdoor-Liebhaber.

Auch mit der schlichten Version kann man punkten.

Ein Bonds für jeden Ort: Ob für den Strand...

...den Roten Teppich oder den Fotoautomaten.

Und so geht's: 1. Basisschuh nehmen und Lieblingstuch aussuchen.

2. Zusammenknöpfen und fertig ist das Modell.

3. Je nach Belieben Tuch wechslen und für Abwechslung sorgen.

...die Rede ist nicht von Spionen ihrer Majestät, sondern von Fußbekleidung. Dabei handelt es sich nämlich um eine Schuh-Kreation ohne Absatz, aber keinesfalls ohne Profil. Wie man die eigens ausgetretenen Sneakers, die 17 Jahre alten Pumps oder die verblichenen Kinderschuhe der ersten Laufschritte ironisch als Charakter-Schuh bezeichnet, so kann man es bei den Sandalen von Dory and Grey ebenso – frei nach dem Mantra „Man ist, was man trägt“.

Was dabei zählt ist eigentlich nur eines: pure Individualität gepaart mit dem Wunsch nach Veränderung. Deshalb hat sich das Label ein Prinzip ausgedacht, bei dem aus einem einzigen Basis-Schuh, eben jenem „Bonds“, eine ganze Kollektion werden kann. Die Zehensandale aus Leder hat einen Druckknopf am Zehensteg, an dem man nach Lust und Laune ein Modell aus der Vielzahl der verschiedenen dafür vorgesehenen Tücher wählen und befestigen kann. Ob Denim, Jersey oder Seide: Damit wird nicht nur ein komplett neuer Schuh geschaffen, sondern auch ein Statement gesetzt. So kann aus der Großstadt-Queen die hippe Strandbad-Göre und aus dem verwegenen Dorf-Rocker ein vornehmer Laufsteg-Prinz werden.

Das ist also der Stoff, aus dem Schuhe sind oder vielmehr sein können. In Anlehnung an das Motto „Walk of fame“ tragen alle Modelle den Namen ruhmreicher sowie schillernder Persönlichkeiten wie Romy Schneider oder James Brown. Und weil jeder für die eigene Persönlichkeit nur das Beste will, sind diese Schuhe natürlich „Handmade with love“ – das hat man sogar schriftlich, nämlich auf der Innensohle.

Lara Schotten