Das Spiel mit dem Leder
/ 09.08.2012Immer wieder sind Lederjacken eines ganz bestimmten Labels an diversen Stars und Sternchen zu sehen. Die verschiedenen Kreationen sorgen seit 2007 für einen coolen und cleanen Look. Doch was macht eigentlich den Reiz des Brands aus?






Leder in allen Variationen und mit Finesse bearbeitet – so lässt sich das 2007 gegründete Label Muubaa wohl am besten beschreiben. In über zwanzig Ländern gibt es die Kreationen des Brands mittlerweile zu kaufen und die Nachfrage scheint nicht abzuebben. Für die Herbst/Winter-Kollektion 2012 arbeitete das Brand jetzt mit Layering, asymmetrischen Schnitten und zurückhaltenden Farben und orientierte sich am Vorsatz „Easy Style“: Zeitlose Teile können einerseits als Statement getragen werden, andererseits mit geschicktem Layering ein charakteristisches Gesamtbild ergeben. Asymmetrische Schnitte, Drapierungen und eine gedämpfte Farbauswahl überlassen der Trägerin die Entscheidung über die Zusammenstellung.
Die Philosophie des Labels besteht aus dem Schaffen von trendnahen, aber dennoch zeitlosen Stücken, die zu jeder Tageszeit getragen werden können – von jeder Frau. Galt lange Zeit das Klischee, Leder könne vor allem in Form grober Bikerjacken getragen werden, sollen die Kreationen von Muubaa genau das widerlegen. Durch verschiedenste Techniken wird das Leder bearbeitet und anschließend verfeinert. Das Resultat: Ein Spiel mit Kontrasten. Derbe Materialien treffen auf klassische Silhouetten und feminine Schnitte auf raue Looks.
Die Range der Marke beschränkt sich jedoch nicht nur auf Lederjacken. Das Spiel mit dem Material setzt sich bei Kleidern, Shirts, Hosen und Röcken fort und wird mit Wolle und anderen Stoffen gemixt, um so mit neuen Akzenten und Brüchen zu überzeugen.
Genau diese Experimentierfreudigkeit scheint den Reiz des Labels auszumachen: Statt sich auf eine Auswahl an exklusiven Modellen zu beschränken, erweitert Muubaa seine Range und somit auch Zielgruppe ständig. So entstehen immer wieder Kollektionen, in denen sich das Label neu erfindet. Langeweile kann daher beim Betrachten der Teile nicht so schnell entstehen, stattdessen wird das Haben-Wollen-Gefühl größer und größer.


