Crazy Farben braucht das Land

  /  24.06.2010

Wenn die Muster an Wänden, Vorhängen und Klamotten den psychedelisch anmutenden Gebilden einer Lavalampe gleichkommen, dann kann das nur eines bedeuten: Die 70s sind up!

Ich weiß ja nicht, aus welcher Generation ihr stammt, aber bei meiner Oma waren sie durchaus noch präsent und auch bei meinen Eltern waren noch einige Nachwehen visuell zu spüren. Die Rede ist von den wilden 70ern. Deutlich erkennbar an den unmöglichsten Farbkombinationen, psychedelisch anmutenden Mustern und viel, viel Farbe! Es war die Zeit des Schulmädchen-Reports und der Rasterfahndung, Watergate und der Kniefall von Warschau waren wichtige Ereignisse, die Gründung von Apple stand ins Land, „Star Wars“ und „Der weiße Hai“ revolutionierten die Kinos und „Kojak“ und „Bonanza“ liefen über die heimische Mattscheibe.

Und doch sind es die Muster auf Omas Tapete und vielleicht auch der quietschgelb-orangefarbene Plastik-Kochlöffel meiner Eltern mit dem dazu passenden Esszimmertisch Marke Eigenbau, die mir als erstes zu dieser Ära einfallen. Auch die Schlaghosen aus breitem Cord kombiniert mit unsagbar bunten Hemden unter braunem Strick-Pullunder laufen vor meinem inneren Auge über den Laufsteg. Trist und eintönig waren sie wahrlich nicht, die 70er Jahre...

Wer sich diese Erinnerungen einfangen und in das Hier und Jetzt holen will, kann dies mit den Taschen von 70sUp machen. Als wären sie aus der Zeit, in der auch die Tapete meiner Großmutter in Produktion gegangen ist, in das Jahr 2010 gebeamt, versprühen sie den Charme, die Farben und die Muster dieser schrägen, längst vergangenen Zeit. Es gibt die farblich wagemutigen Stücke für jede Gelegenheit in allen erdenklichen Ausführungen. Ob als Shoulder- oder Shopping-Bag, als Hand- oder Sporttasche, für das Notebook oder die Uni. Stets sind die auffälligen Taschen mit verschiedenen Unterteilungen, Fächern und Seiten- sowie Innentaschen versehen, so dass sie nicht nur unserem Outfit das gewisse Etwas verpassen, sondern auch unseren Alltag vereinfachen.

Für diejenigen, die nicht gleich beim Betreten eines Raums ob ihrer Tasche in den Mittelpunkt jeglicher Aufmerksamkeit rücken wollen, gibt es von 70sUp auch Geldbörsen - für das etwas subtilere Statement. Erstehen kann man die guten Stücke unter anderem bei „BlackBox“ in Cottbus, „Kawumm“ in Saarbrücken, „Couch-Potatoe“ in Madgeburg und „Moois“ in Wiesbaden. Online gibt es die 70s-Bags im 70sUp-Webshop - übrigens ist der Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei. Preislich liegen die Taschen zwischen 35 und 70 Euro. Lust, ein wenig Farbe zu bekennen?

 

Daphne Kediri

Links:
www.70sup.de