Cool kids can’t die
/ 18.10.2012American Ghetto Chic mal anders. Das junge Label Barre Noire fügt zusammen, was eigentlich nicht zusammen gehört: Funkelnde Steinchen auf Sweatshirts, klassische Etuikleider mit floralem Neonprint oder lässige Sportshorts mit demselbigen. Bunt und bunt gesellt sich gern – und das ist auch gut so, oder?








Den Stil vergangener Hollywood-Diven mal entstauben, den Lolita-Look mit der Anti-Mode amerikanischer Ghettos vermischen und Lässigkeit und Eleganz in einem Look vereinen – das junge Berliner Brand Barre Noire macht genau das.
Der Name der Kollektion für Frühjahr/Sommer 2013 lässt erste Assoziationen aufleben: „Cool kids can’t die“. Behält man im Hinterköpfchen, dass es sich hier um eine Marke aus der Hauptstadt handelt, wo ja bekanntlich alle ziemlich „cool“ sind, könnte man einen Anflug von Ironie im Titel vermuten. Muss man aber nicht. Klar ist aber: Der kalifornische Kitsch, die floralen Muster und die schillernden Farben wecken bereits jetzt schon wieder die Vorfreude auf den nächsten Sommer – der sich im kommenden Jahr hoffentlich auch mal blicken lässt.
Denn dann können Bikerjacken mit Neon-Applikationen zu blumigen Seidenshorts, schmale Sakkos mit Vintage Shirts, bestickte Denim-Hotpants und lässige Hoodies ganz nach Lust und Laune kombiniert werden – wie es sich der Gründer des Labels, Timm Süßbrich, wünscht. Dieser beschreibt sein Konzept übrigens wie folgt: „Verständliche Formen und klare Farbgebungen ohne Effekthascherei oder überstrenge Stoffverrenkungen.“ Verrenken könnten sich künftig aber die Hälse eurer Mitmenschen, wenn sie im Sommer nächsten Jahres einen Blick aufs Barre Noire-Outfit erhaschen wollen.


