Cool down, Baby!

  /  26.06.2010

Es wird heiß in der Stadt, und wer kein Outfit mit Kühlfunktion hat, sollte sich dringend eines zulegen, das wenigstens cool aussieht. Wie praktisch, dass es unter den Labels so einen eiskalten Neuzugang gibt. Und der nennt sich Cashier Wireko.

Eigentlich ist die Schneekönigin im Sommer ganz schön aufgeschmissen: Nicht nur, dass die Gute mit ihrer Kutsche ohne Schnee nicht landen kann, schwitzen würde sie in ihrem dicken Pelz wohl auch noch. Von letzterem Leid kann sie allerdings erlöst werden. Der Ritter in der strahlenden Rüstung: Cashier Wireko. Zusammen mit seinem Freund Christian Görtz gründete der 22-jährige Mönchengladbacher Anfang des Jahres unter seinem Namen ein Label und kreiert mit der ersten Kollektion „White Frame“ sommertaugliche Outfits für eiskalte Ladies. Puristische Schnitte betonen die weibliche Silhouette und verleihen den futuristisch anmutenden Entwürfen eine schlichte Eleganz, die nicht zuletzt durch Weiß-, Grau- und Silbertöne unterstrichen wird. 

Frauen, die die Röcke, Hosen, Abendkleider, Kostümjacken oder Tops der Kollektion von Cashier Wireko tragen, dürfen übrigens zurecht behaupten, die Teile seien ihnen wie auf den Leib geschnitten, denn alle 15 Kreationen, die sich preislich zwischen 100 und 300 Euro bewegen, werden von dem Nachwuchs-Couturier maßgeschneidert angefertigt. Zur Zeit sind diese zwar nur in einem provisorischen Showroom, dem Keller des elterlichen Hauses, zu sehen, schon bald könnten sie aber zusammen mit einer Menswear-Range und einer Herbst/Winter-Kollektion in einem eigenen Cashier Wireko-Store präsentiert werden. Den plant der ausgebildete Modeschneider nämlich bereits. Es gibt da nur ein Problem: Das Herz der Schneekönigin könnte beim Anblick dieser Mode schmelzen...

Fanny Bock