Blätter, die die Welt bedeuten…

  /  03.06.2021

Reinschlüpfen genügt und Sommerfeeling pur macht sich breit – die Rede ist von den farbenfrohen, handgefertigten Abury-Plateau Slippers und -Sandalen, die aus einem besonderen Material bestehen: den Raphia-Palmblättern, für ein bequemes, befreiendes Laufgefühl.

Wallende Kleider in Midi- oder Maxilänge, schwingende Röcke, coole Jumpsuits oder lässige Shorts – um die Summer Vibes komplett zu machen, darf die passende Fußbekleidung nicht fehlen. Luftig, bequem und ein Hingucker sollten sie sein – all das trifft auf die Raffia Plateau Slippers und Sandals von Abury zu. Das Berliner Fair Trade-Lifestyle-Label punktet mit einer insgesamt 47-teiligen Kollektion, die in 100% Handarbeit gefertigt wurde.

Das Plateau in Keilform des Raffia Plateau Slippers besteht aus recyceltem Kunststoff und ist mit einem Geflecht der Blattfaser Raffia ummantelt. Das anfänglich für seine Robustheit bekannte Material, das aus den bis zu 25 Meter langen Blättern der Raphia-Palme gefertigt wird, passt sich im Laufe der Zeit über das Tragen und die abgegebene Wärme perfekt an den Fuß der Trägerin an. Für besonders gute Laune sorgen die Eyecatcher-Farben Sonnengelb, Rosé und Turquoise.

Die flache Variante als Raffia Sandale besticht durch ihr schickes Cut-out Upper, geflochten aus den Palmenblättern, und eignet sich bestens als besonders luftiger Slip-On an sonnigen Tagen. In der Stadt getragen, vermitteln sie ganz beiläufig das Gefühl von anhaltender Siesta und salziger Meeresluft.

2011 von Andrea Bury gegründet, wendet das Label originäre Kunstfertigkeiten an, wie sie überwiegend in Marokko, Äthiopien und Ecuador vorkommen und legt sie in modernen Designs neu auf. In Co-Kreationsprozessen entstehen so hochwertige Taschen, Schuhe und Accessoires, die zu 100% von Hand vor Ort gefertigt werden. Alle Rohstoffe, Materialien und Zubehör werden in dem jeweiligen Land beschafft, das heißt die gesamte Wertschöpfungskette liegt dort.

Together we make it fashionable to care – von Anfang an war es Andrea Bury ein großes Anliegen, die Communities der Berberdörfer nachhaltig zu stärken. Die Bildung von Kindern, die Förderung von Frauen, ihrem hohen Anteil von Analphabetismus entgegenzuwirken sowie die zukunftssichernde Unterstützung der Berber Communities insgesamt sind die erklärten Ziele der Abury Foundation. 50% des Gewinns werden über selbige in Bildungsprojekte in den Communities vor Ort reinvestiert. Seit dem Start der Abury Foundation Schule in 2013 konnten so bereits mehr als 200.000 Stunden an Bildung direkt vor Ort zurückgeben werden. In Marrakesch wurden zusätzlich 80 Augenoperationen (Grauer Star) von Kunsthandwerkern finanziert und 38 Webstühle für Weberfamilien in Äthiopien angeschafft werden.

Zum „Team“ Abury gehören auch Prominente wie Namika, Desirée Nosbusch, Marie Nasemann und Jana Pallaske.

Kristina Arens

Links:
www.abury.net