Aschenputtel wäre neidisch
/ 10.02.2012Jemand, der Designer werden beziehungsweise sein möchte, muss eines ganz klar haben: Kreativität. Beim Entwerfen neuer Kreationen ist es dann nicht zwingend erforderlich, das Rad neu zu erfinden – dafür aber den Schuh.

Das Siegermodell - entworfen von José Ramón Rodríguez Nebreda

Die Kreation von Guillermo Blanco Masa belegte den zweiten Platz.

Bosmat Eliezer widmete sich dem Thema Flexibiltät und wurde damit dritte.

Die Gewinner (v.li.): José Ramón Rodríguez Nebreda, Guillermo Blanco Masa, Bosmat Eliezer

Alle teilnehmenden Kreationen bei der Bewertung
Okay, geben wir es zu: Irgendwie war alles schon mal da, Überraschungen auf dem Laufsteg gibt es kaum noch. Natürlich ist immer mal wieder der Ansatz oder die Idee hinter einer Kollektion neu, aber gerade, wenn es um Schuhwerk geht, ist es eben immer noch ein Schuh.
Das erkennt man zwar auch, wenn man sich die Stücke der Teilnehmer am Art Shoestorming ansieht, aber etwas fällt einem sofort ins Auge: Normal ist das nicht. 2011 gelauncht, ging der Kreativwettbewerb des Labels Art dieses Jahr in die nächste Runde und rief Studenten von drei spanischen Hochschulen auf, ihre Schuh-Ideen zu den Themen „Handgefertigt“, „Flexibilität“ und „Recycling“ einzureichen.
Unter 160 ausgewählten Stücken wurden am Ende die Gewinner ausgewählt. Den ersten Platz, der mit einer Prämie in Höhe von 2.000 Euro dotiert ist, belegte José Ramón Rodríguez Nebreda mit seiner Interpretation des Themas „Recycling“. Guillermo Blanco Masas Kreation im Bereich „Handgefertigt“ erzielte den zweiten Platz, der ihm 1.000 Euro Preisgeld einbrachte. Die Drittplatzierte ist Bosmat Eliezer – sie widmete sich dem Thema „Flexibilität“. Alle drei Ideen werden als plakatives Image im Rahmen der Art-Marketingkampagne Herbst/Winter 2012/13 zu sehen sein und zeigen uns, dass ein Schuh zwar immer ein Schuh ist, aber dennoch neu erfunden werden kann.


