Abgefangen!
/ 10.02.2022Für den (umwelt)bewussten Konsum: Fitz & Huxley setzt in der neuen Linie auf ein ganz besonderes Material – Ocean Bound Plastic, Plastik, das rund um die Küste gesammelt wird und so gar nicht erst ins Meer gelangt. Alle Details zur Ocean Kollektion…








Plastik abfangen, bevor es in die Meere gelangt und es dann sinnvoll nutzen – das ist die Grundidee hinter der neuen Ocean Kollektion von Fitz & Huxley. Im Oktober 2021 startete das Label eine Kickstarter-Kampagne, nun können die Rucksäcke offiziell im Webshop der Marke erstanden werden! Das Berliner Label möchte einen Beitrag leisten, um einen positiven Effekt für die Umwelt zu generieren und gleichzeitig den Zugang zu einem nachhaltigeren Konsum für möglichst viele Menschen zu erleichtern. Langlebige, stylishe Rucksäcke und Taschen, sozial und ökologisch nachhaltige Lieferketten – und „nicht mehr, sondern besser kaufen“: Das ist die Philosophie von Gründer Lars Meßmann.
Für die Ocean Range wurde die laut Label weltweit erste vollständig zertifizierte und von einer unabhängigen Organisation kontrollierte Meeresplastik-Lieferkette für Taschen und Rucksäcke geschaffen. Fitz & Huxley setzt bei den Rucksäcken und Hip Bags auf Ocean Bound Plastic – Plastik, das rund um die Küste gesammelt wird und damit erst gar nicht in die Weltmeere gelangt. Für die nachhaltige Produktion hat Fitz & Huxley in Indien lokale Allianzen geschlossen und eine neue Lieferkette aufgebaut: Alle Schritte von der Müllsammlung über Recycling, Garnherstellung und Weberei bis zur Taschenproduktion erfolgen regional vor Ort – davon profitieren nicht nur die Partnerinnen und Partner sowie die Menschen vor Ort, auch der CO-Fußabdruck verringert sich.
Mit dabei sind die müllverwertende NGO Plastics for Change und ein renommierter Textilhersteller. Im Fokus der Kooperation stehen nicht nur die Gewinnung von hochwertigem recyceltem Plastik, sondern auch die faire Bezahlung und damit die Verbesserung der Lebenssituation der Menschen, die selbiges einsammeln. Meßmann erklärt außerdem: „Um die Einhaltung unserer sehr hohen Standards zu gewährleisten, haben wir den weltweit tätigen Auditor Control Union beauftragt. Sie kontrollieren und zertifizieren jedes Element unserer neuen Lieferkette nach dem von Zero Plastic Oceans entwickelten Ocean Bound Plastic Standard.“
Fitz & Huxley nutzt ein eigens für das Label entwickeltes flexibles, abriebfestes Gewebe, das nicht brechen und besonders langlebig sein soll. Kunststoff, der lange im Meer schwimmt, sei weniger gut für die Herstellung einer hochwertigen Tasche geeignet, erläutert der Markengründer. Die Ocean Kollektion umfasst derzeit sechs Rucksäcke: die beiden Modelle roll-top mit 25 bis 30 Liter Volumen für 129 Euro sowie ashlar mit 17 Liter Volumen für je 99 Euro in den drei Farben Black, Lightgrey und Agave. Ergänzend gibt es eine Hip Bag für 39 Euro, ebenfalls in den drei verschiedenen Farben. Alle Styles sind mit spritzwasser-geschützten Reißverschlüssen versehen, die Rucksäcke mit herausnehmbarer, gepolsterter Laptoptasche, Fronttasche und Geheimtasche auf der Rückseite sowie mit drei geräumigen Innentaschen. Das Modell roll-top verfügt zudem über einen Koffer-Strap für den Trolley auf der Rückseite und eine seitliche Außentasche für eine Trinkflasche. Weitere Designs und Rucksacktypen sind derzeit in der Entwicklung…
Good to know: Ocean Plastic vs. Ocean Bound Plastic
Gemeinhin versteht man unter Ocean Plastic Plastik, das in den Meeren schwimmt. Von dort aus wird es mit technischen und damit auch finanziellen Aufwand von Schiffen aus gesammelt, sortiert und gereinigt. Plastikmüll, der lange Salzwasser und Sonneneinstrahlung ausgesetzt war, kann nur bedingt weiterverwendet werden und ist weniger gut für die Herstellung von hochwertigen Taschen recycelbar. Günstiger ist es, Plastik zu sammeln, bevor es überhaupt ins Meer gelangt. Solches Plastik, das in einer Entfernung von maximal 50 km rund um die Küste gesammelt wird, bezeichnet man als Ocean Bound Plastic. Produkte aus diesem Material können zu niedrigeren Preisen angeboten werden – und mehr Menschen können sich den „Luxus der Nachhaltigkeit“ leisten. Fitz & Huxley-Gründer Lars Meßmann weiß: „Plastikmüll, der heute noch am Ufer von Flüssen oder Stränden liegt und vergleichsweise kostengünstig einzusammeln ist, liegt morgen auf dem Meeresboden, wo er nur mir sehr viel Aufwand und Kosten geborgen werden kann. Dann ist es doch schlauer, diesen heute einzusammeln.“


