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/ 26.10.2026Schwarze Jacken vor schwarzem Hintergrund: Ten c und Comoli machen es dem schnellen Blick schwer. Ihre erste gemeinsame Kollektion zeigt ihre Details erst auf den zweiten…






Da hängt eine Jacke. Jedenfalls lässt sich ihr Umriss erkennen. Taschen, Ärmel und Kragen brauchen etwas mehr Aufmerksamkeit. Bei den Produktfotos zur ersten Zusammenarbeit von Ten c und Comoli ist die Beleuchtung so zurückgenommen, dass sich die schwarze Kleidung nur knapp vom schwarzen Hintergrund abhebt. Selbst die glänzende Steppung des Liners wird erst beim genaueren Betrachten deutlich.
Diese Zurückhaltung passt zur Kollektion: Alle acht Modelle sind schwarz. Für Unterschiede sorgen die Schnitte und die Stoffe. Ein Mantel mit Kapuze, eine Fieldjacke, Strickteile und mehrere Wendeteile gehören dazu. Auf den Fotos lassen sich die langen Linien des Mantels ebenso entdecken wie die aufgesetzten Taschen der kürzeren Jacke. Plakative Logos stehen dabei nicht im Vordergrund.
Hinter der Zusammenarbeit stecken die italienische Marke Ten c und das japanische Label Comoli, das Designer Keijiro Komori 2011 gründete. Beide beschäftigen sich intensiv mit Materialien. Für die gemeinsame Kollektion kommen unter anderem japanischer Baumwollflanell, geknittertes Nylon, Satin und angeraute Stretchwolle zusammen. Der Kapuzenmantel kombiniert Ten cs charakteristisches Material „Original Japanese Jersey“ mit Flanell. Zwei Jacken und eine Hose lassen sich wenden.
Wie die Teile getragen wirken, zeigen die begleitenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen mit Model. Hier werden die Silhouetten vor dem helleren Hintergrund deutlicher. Die dunklen Produktbilder dagegen verlangen Zeit. Wer die Steppnähte zählen oder die Taschen genauer betrachten möchte, bleibt eben noch einen Moment.
Seit dem 26. Oktober ist die Kollektion über ausgewählte Händler und den offiziellen Ten-c-Onlineshop erhältlich. Die Farbwahl ist damit schon getroffen. Bei der Frage nach Mantel, Jacke oder Strick lohnt sich der längere Blick.
