Tupperparty mal anders

  /  20.12.2005

Nie war Gemütlichkeit schicker: Zu Hause auf dem Sofa sitzen, gute und beste Freunde um sich scharen und sich in Ruhe die neuesten Kollektionen angesagter Labels im eigenen Wohnzimmer vorführen lassen. – Mit der Frankfurter Label Suite kann diese Fantasie wahr werden!

Unter dem Namen „Label Suite Private“ will Iris Becker ab kommenden Januar die Fashionpartys à la Tupper veranstalten. Zusammen mit einem Model und reichlich Gepäck kommt sie dann in die Wohnzimmer, wo „Partygäste“ im Anschluss an die Modenschau Gelegenheit dazu haben, die Kollektionsteile der verschiedenen Marken selbst anzuprobieren – und zu kaufen. Kosten für die klamottenträchtigen Hausbesuche fallen nicht an; einzige Voraussetzung ist, dass das fetenfreudige Wohnzimmer im Rhein-Main-Gebiet liegt. Über weiter entfernte Locations lässt sich mit der Veranstalterin aber diskutieren! Im Vorfeld sollte der Gastgeber mit Iris Becker besprechen, welchen Schwerpunkt die Show haben sollte, ob vielleicht Taschen und Accessoires eine besondere Rolle spielen sollen oder ob modeinteressierte Männer anwesend sind, die natürlich auch auf ihre Kosten kommen wollen.

 

Mit diesem für Mode umgeschriebenen Tupperparty-Konzept ist der Online Shop von Iris Becker, die Label Suite, um eine Idee reicher. Doch auch ohne dieses Schmankerl kann sich die virtuelle Einkaufsmeile, die seit April 2005 am Start ist, sehen lassen, finden sich dort nicht nur zahlreiche Frankfurter Labels, sondern auch solche, die landläufig vielleicht eher als Geheimtipp gelten. So sind unter dem Dach der Label Suite zum Beispiel Affentor, Bea Condé, Charlotte am Main, Puddingtown, Stoffwechsel und Tastbar zu finden. Aufwändige Fotos sollen dem Shop-Besucher die Kleidungsstücke, Accessoires und Taschen so authentisch und detailgetreu wie möglich rüberbringen. Bei der Markenauswahl spielt die Qualität für Iris Becker eine große Rolle: Da Trendiges heute fast überall zu haben ist, legt sie nicht nur auf Neuartigkeit und frische Ideen wert, sondern vor allem auch auf gute Verarbeitung. Kopierversionen sind für die 29-jährige Grafikdesignerin sowieso ein No-go.

 

Wenn samstagabends also mal wieder nirgends die passende Party steigt und auch das Fernsehprogramm nichts Reizvolles zu bieten hat, ist das nicht weiter schlimm! Denn: In Zeiten, in denen man sich und seine Freunde verwöhnen kann, indem Models und Klamotten ins eigene Wohnzimmer bestellt werden, muss kein Abend mehr langweilig sein...

 

 

Simone Reiner