Auf dass Männer-Sammlerherzen höher schlagen

  /  29.09.2009

Auch wenn die Herren der Schöpfung bekanntermaßen selten einen Schuhtick in dem Ausmaß haben, wie wir ihn von Frauen kennen - es gibt Modelle, bei denen auch sie schwach werden. Und das Label Red Wing weiß nur allzu gut, wie solch ein Schuh auszusehen hat.

Einst waren es Felle zum Schlafen, Holz zum Feuer machen und Früchte, um sich und die Familie zu ernähren; heute sind es Uhren, Briefmarken, Postkarten... Gesammelt werden kann alles mögliche. Und falls Mann nun auch sein Schuhrepertoire erweitern will, hat die Red Wing Shoe Company etwas ganz Besonderes im Gepäck. Das Label mit Firmensitz in Red Wing, Minnesota, das seit 1905 Stiefel und Schuhe in Handarbeit fertigt, präsentiert nun mit einer limitierten Variante des „Red Wing 877“ ein weiteres gutes Stück für das Sammelsurium des Männerschuhschranks: den „Red Wing 879“. Ursprünglich für die Jagd entworfen (!), ist der „877“ mittlerweile ein Klassiker. Für alle, die einen solchen haben möchten, jedoch nicht aussehen wollen wie einer unter vielen, ist der „Red Wing 879“ genau das Richtige, denn von dem gibt es weltweit nur 154 Modelle - davon 66 in Deutschland. Das Paar kommt in geöltem, hellem Veloursleder, dem so genannten Hawthorne Muleskinner, und ist - typisch für Red Wing - mit einer weißen Kreppsohle versehen. Zu haben ist der „879“ für 299 Euro in den Red Wing Shoes Stores in Berlin und Frankfurt sowie, ebenfalls in Berlin, bei „Burg & Schild“ und „14 oz.“. Auch wenn Mann sich damit nun nicht unbedingt auf den Weg in den Wald machen will, um das nächste Wildschwein zu erlegen, theoretisch könnte er es - der Schuh ist aber genauso gut tragbar, wenn es nur zum nächsten Supermarkt gehen soll. Und dort ist der Kampf in der Schlange an der Kasse ja bisweilen ähnlich anstrengend wie der mit einem Eber.

 

 

Kristina Arens