Auf ein Käffchen...

  /  28.02.2007

Im Dschungel von Nachwuchs-Labels und jungen Modemachern verliert man bisweilen gerne mal den Überblick. Oder man weiß nicht recht, wo es deren Teile zu erstehen gibt. Auf diesen Schreck zur Beruhigung vielleicht erst einmal einen Kaffee oder Tee?

Für ein paar Stündchen verwandelt sich die alte Industriehalle auf der Ronsdorfer Straße im Düsseldorfer Stadtteil Lierenfeld bald wieder zum Nabel des jungen Fashion-Universums, das in der Stadt am Rhein und Umgebung zu Hause ist. Naketano, Rote Kirschen, Heartwear, 667, Rebel Rockers, Superyou, Trinitywerk, Null:Zwo:Elf, Annabelle – das sind nur einige der Jungdesigner und Labels, die sich hier, im Stahlwerk, am 24. März zwischen 13 und 19 Uhr einfinden wollen, um sich und ihre jüngsten Kollektionen auf der Messe für Endverbraucher zu präsentieren. „Coffee and Tee (Shirts)“ heißt sie und erfüllt all das, was ihr Name verspricht – und mehr! Neben Kaffee, Tee und Kuchen gibt’s nämlich jede Menge Drinks und Cocktails, die vor Ort in der Lucky Strike-Lounge konsumiert werden dürfen und in der man sich freilich auch ausruhen darf von den vielen, vielen Eindrücken, die es beim Entdecken der sich aus Urban Wear, Street Couture, Schmuck und Accessoires zusammensetzenden Welt zu verarbeiten gilt. Und weil sich die beiden Macher, Andreas Prüller und Christian Steigerwald, diesmal das Motto „Back to the Oldschool“ ausgedacht haben, darf man sich schon jetzt auf zünftige HipHop-Beats aus den Boxen freuen. Wer die passive Inspiration bevorzugt, sollte die 17 Uhr-Marke nicht aus den Augen verlieren, weil dann, auch diesmal wieder von Choreograf Rolf Buck inszeniert, eine Modenschau stattfindet, die den Teilen der ausstellenden Labels und Designer noch mal besondere Aufmerksamkeit zuteil werden lässt. Und wer’s diesmal nicht schafft, die Veranstaltung zu besuchen, muss nicht gleich den hübschen Kopf in den Sand stecken: Die „Coffee & Tee (Shirts)“ geht in dieser Form bereits in die fünfte Runde und ist damit praktisch eine Institution, die drei Mal im Jahr, jeweils Mitte/Ende März, Juli und November, ihren festen Platz im Stahlwerk hat. Geld muss übrigens nur einstecken, wer auf dem Event nicht nur schaut, sondern auch shoppt – der Eintritt ist nämlich frei!

 

 

 

 

Simone Reiner