Welchen Wert hat Nacktheit?
/ 16.05.2006Im Herbst 2004 gestartet, ist Naketano ein Streetwearprojekt, hinter dem junge Modemacher verschiedener nationaler und ethnischer Herkunft stehen. Ihre oberste Priorität ist es, Klamotten zu kreieren, die so gerne getragen werden, dass man gute Laune davon bekommt.








Wenn ein Kleidungsstück zum Lieblingsteil wird, ist das für Chefdesignerin Nicole Christensen die höchste Auszeichnung guten Modedesigns. Deshalb ist es ihr ganz spezieller Wunsch, möglichst viele davon zu schaffen. Nicht umsonst gibt es im Hause Naketano das so genannte Lieblingsteilkonzept! Danach hat man in der Essener Schmiede des jungen Labels neben prägnanten Farbkombinationen ein ganz besonderes Auge auf die Stoffauswahl. Schließlich sollen sich die Ergebnisse am Ende nicht nur sehen, sondern auch fühlen lassen können. Und damit obendrein angenehmer Tragekomfort gewährleistet ist, bekommen die Modelle noch eine geschickte Schnittführung verpasst, die sie bequem machen, gleichzeitig aber weiblich, sportiv und leicht wirken lassen.
Gemacht ist die Naketano-Kollektion übrigens für junge Frauen zwischen 20 und 30, die in Sachen Klamotten in der Regel ganz genau wissen, was sie wollen: nämlich außergewöhnliche Outfits von guter Qualität. Nicole Christensen ist sich dessen nur allzu sehr bewusst. Gemeinsam mit ihren zwei Designern, Jan Röhricht und Julian Schick, die – wie sie selbst – über jahrelange Erfahrung in der Umsetzung und Betreuung von Streetwearkollektionen verfügen, tüftelt sie deshalb ständig an neuen Looks. Externe Kreative, zu denen Grafiker, Schnitttechniker, Fotografen und Produzenten zählen, runden ihr Team fachmännisch ab.
Die farbenfrohen Lieblingsstücke, die für den ein oder anderen den Wert der eigenen Erscheinung beantworten mögen, gibt’s zum Beispiel bei „Eastberlin“ in Berlin, bei „Raval“ in Erfurt oder im Paderborner „The Store“. Und damit das Lieblingsteilkonzept auch wirklich aufgeht, sind Naketano-Modelle trotz hochwertiger Materialien und Verarbeitung preislich nicht überdimensioniert. So kosten Poloshirts zwischen 45 und 50 Euro, Dresses zwischen 70 und 90 Euro und für Hooded Sweatshirt muss man mit rund 65 bis 75 Euro rechnen. Die mitgelieferte Antwort in Sachen Wertreflexion ist freilich unbezahlbar!
