Von Boardsport, Bewusstsein und ganz viel Blut

  /  14.04.2010

Wenn das Blut von den Bäumen tropft und in Bächen über das T-Shirt läuft, dann kann es sich eigentlich nur um Aktivitäten der Bleed Army handeln. Sie ruft zum Blood Grind oder zur Bloody Disco auf und steht vor allem für coole Streetwear, die bis auf die Knochen nachhaltig ist.

Der Board- und Extremsportler an sich ist nicht selten ein recht passionierter Freak. Er bewegt sich gerne fernab vom Mainstream und liebt es, sich im Freien aufzuhalten. In der Regel bringt die ausgeübte Sportart einen ganz ansehnlichen Körperbau mit sich, den der Brettkünstler wie selbstverständlich in lässige Streetwear hüllt. Eine gesunde Hautfarbe – ein netter Nebeneffekt durch die viel im Freien verbrachte Zeit - geben seinem Style den letzten Schliff. Sie sind ein risikofreudiges Volk, diese Boarder, und sind sich dessen auch vollkommen bewusst. Unfälle, Niederlagen und Verluste werden mit einem Zähneknirschen oder verwegenen Grinsen verschmerzt, um anschließend sofort wieder auf dem Brett zu stehen. In der Ausübung ihrer Kunst sind sie nicht nur eins mit dem Board, sondern verschmelzen auch mit ihrer Umwelt und der Natur - den Wellen, dem Berg oder der Straße. Raum, Zeit und Schwerkraft scheinen sich vor ihnen zu verneigen und sich ihrem Treiben zu beugen. Und eben dies zeichnet wahrscheinlich ihre Passion aus...

Und so wird auch deutlich, wie wichtig eine intakte Natur für den Boarder und seinen heiß geliebten Sport ist. Bleed Clothing zeigt, dass Verantwortung gegenüber der Umwelt, Spaß beim Boarden, nachhaltige Kleidung und coole Streetwear durchaus vereinbar sind. Denn das Bleed-Team, deren Mitglieder alle im Board- und Extremsport verwurzelt sind, hat es sich zur Aufgabe gemacht, umweltverträgliche Kleidung herzustellen, die den funktionellen Ansprüchen des Sports ebenso gerecht wird wie einem gewissen, ganz und gar nicht langweiligen Style. Dabei steht der Markenname Bleed bildhaft für die blutende Umwelt – ein Bild, dass sich thematisch in sämtlichen Prints widerspiegelt. Und so gibt es sowohl für Mädels als auch für Jungs eine Auswahl cooler Shirts mit progressiven Designs wie „Blood Grind“, „Bleed Skull“ und „Bloody Tree“. Aber auch Longsleeves, Hoodies, Jacken und Jeans hat das Street- und Sportswear-Brand im Programm, allesamt gefertigt aus Materialien wie ökologischer Baumwolle, Bambus-Viskose oder auch aus Kapok, eine besonders leichte natürliche Hohlfaser. Besonderes Highlight sind die atmungsaktiven und wasserabweisenden 3-Layer Softshell-Jacken aus recyceltem Sympatex.

Bleed Klamotten gibt es im eigenen Online-Store, ebenso wie bei Glore.de und Avocadostore.de. Wer die Styles vor dem Kauf lieber anfassen und anprobieren will, wird zum Beispiel im „Depot2“ in Berlin fündig, oder im „Water Colors“ in Hof, im „British Empire“ in Nürnberg, bei der „Rollbrett Mission“ in Emmerdingen und bei „Zündstoff“ in Freiburg. Mit Preisen wie 30 Euro für Shirts, 55 Euro für Hoodies und 69 Euro für die Jeans bleiben die Ausgaben auch im Rahmen. Wer übrigens in der Umgebung von Helmbrechts – der Heimatstadt von Bleed – wohnt, sollte sich unbedingt den 8. und 9. Mai 2010 im Kalender eintragen. Denn an diesen beiden Tagen lädt das Bleed-Team zum Garagenverkauf mit Organic Beer und BBQ ein. Neben gediegener Atmosphäre gibt es hier die aktuelle Kollektion sowie Stücke aus der vergangenen Saison mit bis zu 40% Rabatt zu ergattern.

Garagenverkauf

8. und 9. Mai 2010

Ab 14 Uhr (Open End)

Bacchusweg 19

95233 Helmbrechts

 

Daphne Bruland