Straßentauglicher Plattenbau-Schick
/ 04.12.2005Seit dem Mauerfall lebt Berlin auf der Überhohlspur. Die faszinierendste Baustelle Europas versteckt sich nicht hinter verschnörkelten Fassaden. Selbstbewusst und schamlos echt, ist die Hauptstadt das Mekka der Kreativen.


Berlins Straßen sind der unverblümte Nährboden einer jungen und wilden Rap Szene. Ursprünglich agierte diese im Untergrund und kommunizierte mit dem Mainstream lediglich über ihre farbigen Wandbemalungen. Heute ist ganz Berlin ein einziges Graffiti und die Neue Deutsche Welle hat die Szene an die Oberfläche gespült. Nicht nur der Staatsfeind Nr.1 – Bushido, und der Maskenträger Sido, kokettieren gerne mit der Berliner Ghetto-Attitüde, sondern auch die Mode. Plattenbau-Schick ist angesagt!
In der Marke Cordon finden Streetwear-Fans, die modische Umsetzung dieses Lebensgefühls. Mitte der Achtziger Jahre entstand aus einem 3-Mann Betrieb die Cordon GmbH. Wo? Natürlich im Berliner Kiez. Fortan war der typische Cordon-Wing Teil des Stadtbildes. In Wedding, Neukölln oder Kreuzberg, die legendäre Bronx-Kapuzenjacke, mit ihrer rauen und robusten Erscheinung war plötzlich überall. Seinen Schwerpunkt setzt das Label auf Jacken und Hosen in unterschiedlichen Styles. Breakdance taugliche Passformen und hochwertige Materialien sorgen dabei für einen hohen Tragekomfort. Und damit die coole Cordon-Posse in der kalten Jahreszeit nicht erfriert gibt es ab sofort die aktuelle Winter-Kollektion beim Dealer des Vertrauens. Der Style ist gewohnt lässig und detailverliebt. Denim-Jeans mit aufwändigen Waschungen werden zu sportiven Sweater, Shirts oder Polohemden kombiniert. „Jennies from the Block“ kuscheln sich bevorzugt in Winterjacken mit Pelzkrägen. Für Styler gibt’s unter anderem Jacken im College-Look und Parkas. Um es mit den Worten von Cordon-Träger Bushido zu sagen: Echt coole Teile, Alter.“
