Wheels on Heels

  /  15.08.2006

Ein bisschen Moonwalk, ein bisschen Eiskunstlauf oder ein paar Tricks auf dem Weg zum Supermarkt. Mit der neusten Trendidee aus den USA wird jede Stadt zur großen Bühne. Denn mit scheinbar normalen Schuhen an den Füssen beginnen Menschen plötzlich schwerelos über den Asphalt zu gehen.

Entweder man geht, man fährt oder man trägt Heelys. In Amerika von Roger Adams entwickelt, traten die Heelys vor zwei Jahren ihren Siegeszug nach Europa an. Einfach und schlicht, mal im Skaterlook oder unscheinbar in Schwarz, so lassen sich die Sneakers von Heelys beschreiben. Doch das ist nicht alles – Heelys sehen zwar aus wie vermeintlich normale Turnschuhe, aber sie haben etwas Besonderes: Mit ihnen kann man nicht nur gehen, sondern auch fahren. Ein einfacher Klick und aus dem schicken Treter wird ein Skate. Zwei in den Sohlen eingelassenen Rollen, die in Sekundenschnelle ein- und ausgebaut werden können, bringen dich in Bewegung. Das Gewicht auf die Fersen verlagert, kann die Fahrt in den Großstadtdschungel beginnen. Und wer seine abgefahrenen Turnschuhe erstmal unter Kontrolle hat kann damit mächtig viel Spaß haben, denn Heelys fahren hinterlässt einen durchaus lässigen Eindruck.

 

Ab 90 Euro sind die Wunderschuhe über den Onlineshop oder über die Kölner Agentur The Territory Distribution GmbH erhältlich. Neben den Einsteigermodellen der Fats-PU Wheels-Serie gehören zum Herren- und Damen-Sortiment die Modelle Evolution, Radical und Octane für Fortgeschrittene. Im Sommer sowie im Winter wird der Fersenroller durchschnittlich 23 Modelle auf den Markt bringen und dann die Stadt zum Fundpark umwandeln.

 

 

 

 

Nicole-Beatrice Hubert