Heile Jeanswelt
/ 22.08.2005Ob jung oder alt, hell- oder dunkelhäutig – Jeans sind löchrig und abgetragen. Dem bisherigen Trend nach hat das auch seine Richtigkeit. Aber warum die Hosen schon „used“ kaufen, wenn die Zeit doch eh ihren Teil dazugibt?




Löcher, Risse, Flecken – die aktuelle Jeansmode ist ganz gegen Mamas Geschmack schon vor dem Kauf „kaputt“. Glatte Fehlinvestition schimpft da die Oma, denn eine Schere und geschickte Hände hat auch sie daheim. Allen Jeans-Liebhabern, die diese Kampfansagen gegen den eigenen Kleiderschrank zu Hause einfach nicht mehr ertragen können, eilt nun der Jeanshersteller Meltin’ Pot zu Hilfe. Denn die Modelle der neuen Kollektion setzen ganz auf Schlichtheit und Etikette, um sich vom Hosenalltag abzuheben. Und da haben abgewetzte Knie und aufgeschürfte Gesäßtaschen nichts zu suchen. Die Schnitte der puristischen Hosen sind schmal und körperbetont.
Die angesagte Used-Optik erreicht Meltin’ Pot in dieser Saison nicht mehr durch rissige oder durchgescheuerte Stellen, sondern mit Hilfe von Knitter-Effekten. Zusätzlich machen verschiedene Waschungen die Optiken der Jeans aus. Die Kollektion wird unterstützt durch Parka-Mäntel, schmale Jacketts, Chinos und gestrickte Pullover. Durch die geraden Schnitte und durch Details wie Streifenoptiken erhält die Kollektion eine leicht englische Linie. Und wer eins der Kollektionsteile zum neuen Lieblingsstück auserkoren hat, der schafft sich seine Used-Optik mit der Zeit schon ganz alleine.
