Von Jägern und Sammlern
/ 11.04.2006Als Glücksbringer getarnt, tragen wir unser Lieblingsschmuckstück möglichst jeden Tag. Doch was, wenn uns montags der Sinn nach Armbändchen steht, mittwochs eher nach Halskette zumute ist und wir am Wochenende schließlich Lust auf eine Brosche haben?

















Die neue Charm Club Collection aus dem Sterlingsilberschmuck-Haus Thomas Sabo liefert mit einem Mikrokosmos aus kleinen Figürchen – den so genannten Charms – die elegante Antwort auf diese „Problematik“. Mehr noch, sie befriedigt gleichzeitig die geheime Passion des Sammelns, die doch in jedem von uns irgendwo schlummert. Hierzulande besser bekannt unter dem Namen Bettelarmband, blicken Charms auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. So trugen die Ägypter beispielsweise bereits 4.000 vor Christus Amulette, um Fruchtbarkeit und Wohlstand zu sichern, aber auch, um böse Geister zu vertreiben. Der erste Höhlenfund von Miniatur-Amuletten geht sogar bis 30.000 vor Christus zurück. Wörtlich aus dem Englischen übersetzt, bedeutet der Begriff „Charm“ übrigens so viel wie „Amulett“, „Talisman“ oder „Zauber“.
Wahrlich zauberhaft sind sie dann auch, die filigranen Anhängerchen, die sich nach Lust und Laune nicht nur an Ketten, Seidensatinhalsbändchen, Armbänder, Ohrringe und Broschen montieren lassen, sondern auch an Handybändchen oder Pins. – Der klitzekleine Karabinerhaken an jedem Charm macht’s möglich! Und weil echte Sammler ja erst in der Vielfalt aufgehen und mit großem Enthusiasmus das Gesammelte ordnen und nach eigenem Gusto zusammenstellen möchten, dürfte das ausgetüftelte System der neuen Thomas Sabo-Linie diesbezüglich keinen Wunsch offen lassen. Ruckzuck sind damit nämlich ganz persönliche Schmuckstücke kreiert. Nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Motive, die von romantischen Herzchen und farbigen Geburtssteinen über allerlei Fashion- und Beautyfigürchen bis hin zu Symbolen aus Bereichen wie Familie, Sternzeichen, Tierwelt oder Sport reichen. Dabei liegen die meisten Charms zwischen 19 und 49 Euro, einige wenige sind teurer, so zum Beispiel ein Glitzerherz, für das man 79 Euro zücken muss. Als einmalige Investition kommt dann noch die jeweilige „Basis“ hinzu. Ein zierliches Armband aus Sterlingsilber kostet beispielsweise 29 Euro, ein etwas dickeres 49 Euro.
Geradezu prädestiniert ist die Charm Club Collection natürlich auch, um ganz persönliche Geschenke zusammenzustellen. Und wenn gerade niemand aus dem Freundes- und Bekanntenkreis Geburts-, Hochzeits- oder Namenstag zu feiern hat, weder Verlobungsfeiern noch Hochzeiten anstehen und sich auch sonst keinerlei Anlässe bieten, lässt sich mit einem kleinen Charm immer noch die eigene Sammelleidenschaft bedenken. Schließlich ist es nicht immer nur der Schuh- oder Handtaschenfetisch, der befriedigt werden will!
