Stylische Unterstützung der Aids-Forschung
/ 07.06.2005Liebe kann so wundervoll sein. Candle-Light-Swimming in der Badewanne, provokantes Knutschen im Oma-Café, nicht enden wollende Lachanfälle bei der Kissenschlacht ... Jeder erlebt das schönste Gefühl der Welt anders. Welche Assoziationen die Teilnehmer des Projekts „DAA – Designers Against Aids“ für die Gestaltung von Shirts hatten, kannst du hier bewundern. Von Harfe spielenden Engelchen bis hin zu sich besteigenden Dinosauriern.



Am 1. Dezember widmen die meisten ihre Aufmerksamkeit wohl hauptsächlich der ersten Schokolade im Adventskalender. Die lebensgefährliche Krankheit Acquired Immune Deficiency Syndrome, kurz Aids, gerät schnell in Vergessenheit, selbst am Welt-Aids-Tag. Und auch im Alltag rückt das Thema leider zunehmend in entfernte Ecken des Hinterkopfs. Zeit für eine Aktion, die der Krankheit wieder mehr Raum in den Köpfen der Leute verschafft. Ninette Murk, Kopf der Beauty Without Irony Foundation, hat es angepackt: Für das Projekt „DAA – Designers Against Aids“ rief die Antwerpenerin Promis aus der Mode-, Sport-, Musik-, und Kunstszene auf, Shirts zum Thema „Die schöne Seite der Liebe“ zu designen. Mit von der Partie sind beispielsweise The Cardigans, Robert Smith von The Cure, der deutsche Modedesigner Bernhard Willhelm und der britische Torhüter David James.
Die Erlöse werden in die Forschung des Tropen-Instituts Antwerpen gesteckt. Die Sportswear-Marke Umbro stiftete die Shirts, so dass vom eingenommenen Geld möglichst viel für den guten Zweck übrig bleibt. Wer seine Lust auf Style mit einem Celebrity-Design befriedigen und gleichzeitig der Aids-Forschung helfen möchte, kann die DAA-Shirts ab August in Fashion-, Musik- und Concept Stores für rund 75 Euro kaufen. Das Geld ist gut angelegt, denn für die Investition gibt’s nicht nur eine schöne Klamotte, sondern auch Exklusivität: Die Kollektion ist mit nur 100 Shirts pro Modell nämlich stark limitiert.
