Die große Lachnummer
/ 20.09.2007Totenköpfe sind out, denn die Happiness-Ikone, der Smiley, ist nach einer kleinen Verschnaufpause wieder da. Dass er nichts an seiner positiven Energie verloren hat, beweist eine nach ihm benannte Kollektion.








Ach, du bist aber ein süßer, kleiner Fratz! Wo kommst du denn auf einmal her? Der niedliche Wildfang ist rund, sein Teint ist sonnengelb und hat das freundlichste Gesicht der ganzen Welt. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass ein Smiley es durchweg schafft, uns ein Schmunzeln zu entlocken. Das muss sich auch der französische Journalist Franklin Loufrani gedacht haben, als er 1971 den kleinen Strahlemann als Icon für positive News erfand. Sein Smiley sollte alsbald ein Symbol für mehrere Generationen und ein Werbesuperstar werden. In den 70ern gesellte sich der fröhliche Knubbel zu seinen Schwestern und Brüdern im Geiste und forderte mehr „Love, Peace und Happiness“ ein. Ein Jahrzehnt später wirbelte er zu den hämmernden Acid-Beats in den Londoner Rave Undergrounds, um in den 90ern als wichtiger Bestandteil der Email- und SMS-Generation für Sinnbild für positive Gefühle und Happy Faces zu sorgen. Natürlich muss ein Smiley auch einmal seine Energiereserven auftanken, um frisch ans Werk zu gehen.
Nach einer kleinen Kreativpause steht jetzt bereits eine neues Projekt an, für das Gelbköpfchen gerne sein Gesicht hergibt. Es ist die Smiley Collection, die von Frank Loufranis Sohn Nicolas in die Wege geleitet wurde. Lauter fröhliche Smileys soweit das Auge reicht. Die Kollektion für Damen und Herren umfasst neben Bekleidung auch Accessoires, die von einem Happy Face geziert werden. Ob als großflächiger, gelber Original-Print, als Silber-Metallic-Konterfei, als verstecktes Label oder all-over bedruckt – der Tausendsassa ist ein wahrer Stylingkenner. Für Freunde des exklusiven Geschmacks präsentiert sich der Smiley auf Kaschmir-Pullover in Gestalt eines aus Swarovski-Steinen angefertigten Logos. Aber Mister Sunshine kennt auch die Schattenseiten des Lebens und weiß, sich verantwortungsvoll zu verhalten. Für die Erstellung der Kollektionsteile werden ausschließlich Bio- und Fairtrade–Baumwolle verwendet, die unter humanen Arbeitsbedingungen gewonnen wurde. Außerdem gehen 10% der Erlöse aus der Smiley-Kollektion an die SOS-Group, die Opfer sozialer Ausgrenzung unterstützt.
Hat sich bereits ein Lächeln auf deinem Gesicht breitgemacht? Wenn nicht, dann solltest du keine Zeit verstreichen lassen, denn die süßen Racker warten bereits ungeduldig in Geschäften wie Stierblut, München, Jades, Düsseldorf, Angelo’s, Hamburg, oder Suite 212, Stuttgart, der Welt ein fettes Grinsen aufzusetzen. Was kostet der ganze Spaß? Die T-Shirts sind für 69 Euro, Jeans für 79 und Jacken für 180 Euro zu haben. Etwas tiefer in den Taschen graben musst du bei den kuscheligen Kaschmir-Oberteilen, die für 289 Euro zu erwerben sind. Aber das übersehen wir mit einem großen Smile!
