Temperaturbedingte Farbschwankungen

  /  20.09.2005

Der schnelle Wechsel zwischen Wärme und Kälte kann so einiges bewirken. Beispielweise seltsam anmutende körperliche Reaktion oder unangenehme Gemütsschwankungen des angeschlagenen Gegenübers. Aber eine Wirkung auf Kleidungsstücke an sich, die hat die Temperatur nicht! Oder etwa doch?

Lust auf eine kleine Zeitreise in die verrückte Modewelt der 90er? Da gab es beispielsweise die spaßigen Hyper-Color-Shirts, die bei Berührung mit der warmen Hand die Farbe wechselten. Verzückte Kinder jauchzten bei diesem Spaß vor Glück, Erwachsene schenkten der Neuentwicklung ein müdes Lächeln. Die Outdoor-Marke Napapijri lässt den Trick mit der Farbveränderung per Wärme jetzt in erwachsenerer Form wieder aufleben. Der Schlupfblouson Skidoo wurde zu diesem Zweck mit einem wärmeempfindlichen Stoff versehen, der sein Aussehen je nach Temperatur wechselt. Zeigt der Winter mit unter 15° seine kalte Seite, bleibt der Stoff uni. Steigt die Temperatur allerdings, erscheinen wie von Zauberhand Norwegische Flaggen und Logos von Napapijri. Auch für echte Abenteurer oder solche, die zumindest in ihren Träumen die holprigsten Strecken bezwingen, gibt die Winterkollektion einiges her. Denn Pullover, Jacken und Hosen im Vintage-Look verraten oder täuschen den Abenteurer in ihrem Träger vor. Für die passende Bekleidung beim Wintersport ist auch gesorgt: Pelzkapuzen und reflektierende Oberflächen strotzen auch den härtesten Wetterbedingungen. Die Skibekleidung der Frauen besticht in diesem Winter mit figurbetonten und extravaganten Styles.

 

 

Janina Kerstan

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