Luella’s Summer Surf Dream

  /  22.02.2008

Kalifornien, Hawaii oder Ostseeküste: Surfer-Girls fühlen sich überall wohl, wo auch Wasser und Strand zuhause sind. Ausgestattet mit einem Neoprenanzug wird jede Welle mutig bezwungen. Aber nach einem langen Tag im Wasser wird die schützende Gummihaut lästig, also müssen coole Klamotten her! O’Neill weiß, worauf toughe Surfer Girls stehen!

I have watched you on the shore

Standing by the oceans roar

Do you love me do you surfer girl

Surfer girl surfer girl

 

Ach, wie romantisch die Beach Boys das Objekt ihrer naiven Träume besingen: Ein Mädchen, das wagemutig mit ihrem Surfbrett die Wellen unter ihre Kontrolle bringt. Das Lied stammt aus den Sechziger Jahren, aber an der romantischen Betrachtungsweise hat sich kaum etwas geändert. Surfende Frauen werden gerne als sportliche Wasseramazonen in Bikinis dargestellt, wenn sie gerade nicht in einem Neoprenanzug stecken. Gott sei Dank gibt es noch einige Surfmarken, die in den Wassersportlerinnen mehr als die sexy Badenixe sehen. Zu diesen zählt auch das Label O’Neill, das sich für diesen Sommer Unterstützung aus Great Britain geholt hat, um eine Signature-Line für coole, wellenreitende Girls zu entwickeln. Unter der kreativen Leitung der britischen Designerin Luella Bartley ist eine sportlich-trendige Kollektion für die moderne Surferin von heute entstanden. Ihre Inspirationen holte sich die Kreative, die selbst ab und zu das Board über Gewässer gleiten lässt, aus der Surf- und Skate-Bewegung der frühen 70er Jahre. Insbesondere der Style der Skaterin Peggy Oki aus dem kalifornischen Viertel Dogtown bei Venice Beach hatte es Bartley angetan. Peggy hing Anfang der Seventies die meiste mit den „Z-boys“ ab, einer Gruppe von talentierten Skatern, die den Grundstein des heutigen Skateboard-Sports gelegt haben sollen. Sowohl ihr Kleidungs- als auch ihr Fahrstil erinnerten an die braungebrannten, surfenden Sunnyboys von Venice Beach, mit einem gravierenden Unterschied: Sie waren einen Tick wilder, ungezähmter und eigenwilliger! Auch Peggy, allein unter Jungs, zeigte sich in ihrem Look eigenwillig und tough. Wie die anderen Cliquenmitglieder trug sie bequeme Jeans im „boyish“-Look, dazu T-Shirts oder auch mal ein kariertes Holzfällerhemd.

 

Luella Bartley und O’Neill mixten den burschikosen Peggy Oki-Look außerdem mit urbaner Grafitti-Art, einer Portion Rave sowie einem Hauch Siebziger Jahre Surf-Hippie. Aus dem bunten Fashioncocktail tauchten 30 easy-going Outfits an die Oberfläche, für die jede Frau und jedes Mädchen mit dem Surfen anfangen würde. Sexy Bikinis und Badeanzüge, sommerliche Pants und Hotpants, T-Shirts, Hoodies, Latzhosen, Kleider, aber auch Taschen, Geldbörsen und Boots gehören zu der umfangreichen „Luella for O’Neill“-Signature Line. Niedlich sind die Love & Peace-Symbole sowie Batikherzen, die dezent auf den chilligen Outfits gedruckt sind. Cleane Silhouetten und klare, reduzierte Farben garantieren jedoch einen kitschfreien, girliehaften Look. Leider werden die Kollektionsteile nicht einfach mit der nächsten Flut an Land gespült! Bei Eyk Fashion & Stylez, Hamburg, im O’Neill-Store in Oberhausen oder bei Outback am Timmendorfer Strand findet jedes Surfing Girl Luellas Kreationen und muss noch nicht einmal ein Vermögen ausgeben: Ein Sweatshirt mit Wellenmotiv kostet 45 Euro, ein Hoodie 65 und ein Kleid 60 Euro. Wetten, dass die Beach Boys ihre Songzeilen umändern werden?

 

I have watched you on the shop

Standing by Luellas clothes

You do love them you do surfer girl

 

 

 

 

Deniz Bisar