Gammeln mit Stil
/ 08.07.2008Wer sagt eigentlich, dass jeder, sobald die Sonne scheint, raus an die Luft muss? Eigentlich keiner. Gammeln im Bett oder auf dem Sofa gehört nicht zwingend nur in den Winter, sondern kann gerade dann eine Wohltat sein, wenn ganz Mitteleuropa in Eisdielen sitzt und über die Ozonwerte klagt.




Nach einem ausgiebigen Frühstück im Bett und einer erfrischenden Morgenbadewanne stellt sich für die professionelle Gammlerin die schwierige Frage: Was zieht sie an? Ausgehklamotten sind zu unbequem, sie will ja eh nicht vor die Tür gehen. Jogginghose ist prollig, also indiskutabel – und außerdem viel zu heiß. Sie macht sich also auf die Suche nach etwas Bequemem, das trotzdem noch so gut aussieht, dass sie gelegentlich Lust hat, in den Spiegel zu schauen.
Jeder etwas eitlen jungen Frau jagt ein Wort wie „Homewear“ Schauer über den Rücken, heißt das etwas hippere Wort, hinter dem sich meistens lediglich ein Jogginganzug verbirgt, doch übersetzt sinngemäß „Hauskleid“. Und ein Hauskleid ist schließlich etwas, das mittelalte, übergewichtige, spießige Hausfrauen zu Hause tragen, um sich die ordentliche weiße Bluse nicht dreckig zu machen. Hauskleider haben scheußliche Blumenmuster, sind vorne zu knöpfen und jeder Mensch sieht darin aus wie eine Putzfrau.
Homewear kann aber auch etwas ganz anderes sein. Das beweist zum Beispiel das kleine, feine Label Okha. Die Hausmarke der Sunday-in-Bed-Shops präsentiert eine Kollektion, in der auch die eitelste Trendsetterin noch einen Gammelsonntag verbringen kann, ohne einen Kompromiss einzugehen. Die Wickelkleider, Tops und Shorts sind nicht nur so bequem, dass die stilvolle Gammlerin darin den ganzen Tag Zeitung lesen kann, sie sehen auch noch so nett aus, dass keine Panik aufkommen muss, wenn Paketbote oder Nachbar unerwartet klingeln. Sie könnte sogar soweit gehen, in den neu entdeckten Lieblingsklamotten zum Bäcker oder zum Kiosk zu schlendern, wenn Lesestoff oder Croissants aus sind.
Verliert die Sonne abends langsam an Kraft, spielt die Müßiggängerin ihre Karte aus. Raus aus der Gammelmode, rein ins kleine Schwarze und ab in die Beach-Bar. Während alle anderen über Sonnenbrand, Kopfschmerzen und andere Sommerleiden klagen, nippt die Gammlerin souverän an ihrem Sundowner und freut sich schon auf den Moment, wo sie wieder in ihr Okha-Hemdchen schlüpft, um sich schlafen zu legen. Aber bis dahin kann noch etwas Zeit vergehen. Sie ist ja viel frischer als alle anderen Beach-Bar-Besucher!
Wer noch etwas Hübsches zum Gammeln oder Schlafen sucht, findet Okha Homewear entweder in den Sunday-in-Bed-Sops in München oder Hamburg der im gehobenen Wäschehandel. Wickeljacken gibt es dort für etwa 69 Euro, Shirts und Shorts für 39 bis 49 Euro und Nachthemden für um die 98 Euro.
