Hands up!

  /  08.01.2009

Ein Schuh ist ein Schuh ist ein „Hand“-Schuh ...? Dass Frauen Schuhe lieben, ist allgemein bekannt. Dass sie alle erdenklichen Modelle davon besitzen, auch. Wie wirkt sich aber eine Gattung Schuh auf die Gefühlslage aus, die vor allem Frauenhände schön umschmeichelt?

Anders als in vergangenen Zeiten, in denen Handschuhe nur als Modeartikel der höheren Stände galten, sind sie heutzutage gern gesehene Begleiter in vielerlei Hinsicht. Ob beim Putzen, Reiten oder Fechten, beim Debütantinnenball oder Wiener Opernball, Handschuhe bieten für jedermann beziehungsweise „jedefrau“ eine geeignete Tragegelegenheit. Vor allem bei kalter Witterung entfalten sie ihre praktische und zugleich auch optische Wirkung und können bisweilen sogar zu den Must-haves des Winters aufsteigen. Mit bunten Farben, coolen Mustern oder ausgefallenen Formen werden Handwärmern dieser Art wahrlich keine Grenzen gesetzt.

 

„Handzahm“ und aus Wolle sind zum Beispiel die Trendstücke von Alprausch, Top Shop oder Miss Sixty, die als Fingerhandschuhe, Handschuhe in Stulpenlänge oder Fäustlinge echte „Hand“-Arbeit leisten. Sie halten Hände nämlich nicht nur warm, sondern garantieren obendrein auch einen Wohlfühl-Faktor mit hippem Beigeschmack. Norweger-Style in Rot und Weiß, Gelb-Graue Streifenoptik oder braune stulpenartige Silhouetten, die an Frauenkörper erinnern, setzen Hände gekonnt in Szene und machen sie so zum Eyecatcher eines jeden Spaziergangs. Welche Frau braucht bei solch einer Handwerkskunst noch neue Pumps, Boots oder Sneakers? Frierkatzen müssen sich im Übrigen keine lausigen Ausreden mehr einfallen lassen, um nicht vor die Türe zu müssen, denn auch ihnen sind – wenn sie ihre Handschuhe erstmals präsentieren – bewundernde Blicke im Handumdrehen sicher.

 

Und wer seine Hände nur in den Jackentaschen verstecken möchte, ist selbst schuld. Denn auch ein schön bekleideter Handrücken kann wunderbar entzücken!

 

 

 

 

Jessica Hellwig