Workwear für den Stylearbeiter

  /  30.08.2005

Hart arbeitenden Individuen merkt man ihren Stress und die sich ankündigende Überbelastung oftmals schon auf den ersten Blick an. Diese Feststellung bezieht sich allerdings meist auf das Gesicht und nicht etwa auf die Kleidung.

Industrielle Schwerstarbeit übt auf die meisten Männer keine besondere Anziehungskraft aus. Der derbe „übereinandergeschichtete“ Style der Arbeiter aber scheint mehr und mehr an Einfluss zu gewinnen. Und zwar gleichermaßen auf die Mode an sich, als auch auf den Look, mit dem die Models über die Laufstege flanieren. Wer sich den Workwear-Look nach Hause holen möchte, die Schwerstarbeit aber am Liebsten umgeht, der ist bei Dockers an der richtigen Adresse. Tonangebend sind dabei Khaki-Hosen. Die Modelle sind in dieser Saison im Schnitt den alten Modellen aus der Anfangszeit von Dockers nachempfunden. Neben den Khakis hat Dockers allerdings auch Jeans im Programm, die mit gebleichten Optiken und Dreifach-Steppungen bestechen.

 

Als weitere Inspirationsquelle für die Kollektion dienen amerikanische Universitäten, deren Football-Teams mit ihren Logos die Applikationen auf Sweatern beeinflussen. Wärmender Hingucker ist ein langer Daunen-Parka im Used-Look. Die Farben der Kollektion basieren auf Blau-, Rot- und Gelbtönen, deren Kombination die gewünschten Akzente setzt. Komplett wird der Workwear-Style aber erst durch den üblichen Lagen-Look der Fabrikarbeiter. Ganz im Sinne dieser „Schichtarbeit“ sind die Kollektionsteile untereinander gut kombinierbar.

 

 

Janina Kerstan