Alles andere als schal

  /  08.09.2009

„Er gehört zu mir wie mein Name an der Tür, und ich weiß, er bleibt hier. Nie vergess’ ich unsern ersten Tag...“ Nein, die Rede ist ausnahmsweise mal nicht von dem Traumprinzen oder der Traumprinzessin. Hier geht es um unser liebstes Accessoires im Winter: den Schal.

Es wird kuschelig. Und nicht nur das. Schals sind nicht nur zum Wärmen an kühlen Tagen geeignet, sie können darüber hinaus auch noch stylisch, einzigartig und humorvoll sein. Ein Schal humorvoll? Genau, denn hinter jedem Exemplar des Labels Uppercase steckt ein Name und eine kleine Geschichte, die den Hintergrund des Designs der Halswärmer auf witzige Art und Weise erläutert.

 

Falls ihr den Zusammenhang der Fragen zu Anfang also nicht gefunden habt - die kleinen Anekdoten rund um die Schal-Kollektion sind des Rätsels Lösung. Uppercase - übrigens der Fachbegriff für die oberen Fächer des Setzkastens beim Bleisatz und außerdem in Anlehnung an die „Upperclass“ als Zielgruppe des Brands entstanden - hat Schals in Holz-Optik oder mit Rothirschen im Gepäck. Als Geschenk für Mama oder Großmutter gibt es das Modell „Jaaa, Mama!“ mit Sätzen, die jeder als Kind nicht nur einmal zu hören bekommen hat: „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!“ oder „Sieh mich an, wenn ich mit dir rede!“. Der Schal „All you can read“ zeigt Pangramme europäischer Sprachen - Sätze, die jeden Buchstaben des Alphabets einmal enthalten -, und das Modell „Vergissmeinnicht“ ruft vom Aussterben bedrohte deutsche Wörter wieder ins Gedächtnis.

 

Insgesamt 54 Modelle, die unserem alt bekannten Mode-Accessoire einen ganz neuen Look verpassen, erheitern nicht nur das Gemüt, sondern auch grau-düstere Wintertage. Das Credo der Designer „Freiheit für die Lieblingsfarbe! Jederzeit!“ macht seinem Namen alle Ehre, denn bei der Kollektion wurde fleißig im Farbtopf gerührt - es kommt mit Sicherheit jeder auf seinen Geschmack und den Spruch „Bleib mir vom Hals!“ könnt ihr getrost vergessen.

 

Die schicken Accessoires sind mit einem Preis von 149 Euro zwar nicht ganz billig, zeigen sich dafür aber wirklich individuell und wurden zudem aus hochwertiger, italienischer Merino-Wolle gefertigt. Ihr findet sie in Fashion-Stores wie „Etage 1“ in Hamburg oder „Einzelstück“ in Wiesbaden, aber auch in Läden, wo man sie zunächst nicht erwartet - in Concept-Stores wie „Immanenz“ in Frankfurt, „Destille“ in Chemnitz und „Mischwaren“ in Düsseldorf. Und sogar bis nach Chicago hat es Uppercase schon geschafft - in den Museums-Shop des „Museum of Contemporary Art“.

 

Und zu guter Letzt, um es mit Mamas Worten zu sagen: „Wie heißt das Zauberwort?“ Richtig: Uppercase.

 

 

 

 

Kristina Arens