Da ist etwas im Bunsh!
/ 21.06.2006Connections sind das A und O im Business. Wer Gott und die Welt kennt, der kann es auch zu etwas bringen. Kontakte können aber nicht nur karrierefördernd sein, sondern auch zum regen Austausch von Ideen und Inspirationen führen. Ein Kölner Brand kombiniert beide Aspekte.




Seit Urzeiten ist bekannt, dass sich die Bereiche Musik und Mode gegenseitig äußerst erfolgreich beeinflussen. Insbesondere heute boomt das Geschäft der musizierenden Modedesigner. Auch dem im Sommer 2003 gegründeten Merchandisingbrand „Bunsh“ gefiel die Kombi aus Rock’n’Roll und Fashion. Dazu fügte es die hämmernden Beats von Hip-Hop und die Gehörgänge von Schmalz befreienden Heavy Metal-Klängen hinzu. „Bunsh“ startete seine junge und erfolgreiche Karriere als Design- und Produktionsdienstleister für Rock’n’Roll- und Hip-Hop-Künstler im Kölner Kreativ-Bezirk „Belgisches Viertel“. Anfangs bestand das Sortiment nur aus Buttons und T-Shirts sowie ausgefallenen Accessoires. Doch wie es auch in der Musikszene gang und gäbe ist, scharrten sich mit der Zeit immer mehr Fans um das kleine Newcomer-Label. Daraufhin ging der Geheimtipp unter den Mode-Liebhabern auf Welttournee und entwickelte sich immer mehr zu einem internationalen Netzwerk von Design-Studenten und Art Direktoren, die ein Faible für ausgefallene Fashion-Grafiken hegen. Heute sitzen die „Bunsh“-ies in Städten wie Köln, Düsseldorf, Dortmund und Tokio und versorgen das Mutterschiff in Köln permanent mit neuen Ideen.
Unbändig und freiheitsliebend wie die Rhymes eines Rappers präsentiert sich die Philosophie des Labels: Nicht starre Regeln und festgelegte Grenzen, sondern Authentizität, Ausgefallenheit und Internationalität sollen als Musen die Bunch- Kreateure zu genialen Entwürfen wachküssen. Gar nicht schnarchnasig präsentiert sich deshalb die Sommerkollektion des Shirtlabels. Hinter den Titeln „The Butterfly Kiss“, „Moonlight Sadness“ oder „Beyond Electric Dreams“ stecken keine Schmonzetten, sondern T-Shirtmodelle, die nicht märchenhaft-rockiger sein könnten. Auf den bunten Oberteilen für den Großstadtjungen posen rotzig-dämonische Elfen neben E-Gitarren, zwei Bambis, die sich unheimlich lieb haben oder ein heulender Wolf, der keine Lust hat zu tanzen. Diese und viele andere Motive gibt es auch passend in Miniaturform zum Anstecken. Neben der eigenen Homepage sind die ausgefallenen Pieces auch auf den Internetauftritten von Glanzkinder sowie vom Frontline Shop vertreten. Wer jetzt aufschreit „Das kann ich viel besser!“, ist herzlich willkommen, seine Künste unter Beweis zu stellen. Denn wer für die kommende Kollektion massenhaft geniale Ideen hat, der kann sich auf der Bunsh-Homepage die Kollaboratoren-Dateien herunterladen und ein „Bunsh“-er werden.
