Nächste Station: Hoffnung

  /  02.06.2006

Mit Hilfsorganisationen verhält es sich genauso wie mit Sandkörnern am Meer: unzählbar und oftmals klein, schaffen es nur ganz wenige von ihnen, gegen die Wellen der Ungerechtigkeit anzukämpfen. Ein Hilfsprojekt für Afrika ist eine von ihnen.

Mit „Gemeinsam für Afrika“, hinter dem 30 Hilfsorganisationen stehen, macht die Sportmarke Puma auf Missstände und Notsituationen in Afrika aufmerksam. Kurz vor der Fußballweltmeisterschaft will der Sportartikelhersteller mithilfe verschiedener Aktionen auf die 2003 ins Leben gerufene Kampagne, die letztes Jahr den Nobelpreis für Menschlichkeit erhielt, aufmerksam machen. Neben vielen Veranstaltungen rund um das Thema Fußball, an denen mehr als 100 VIPs teilnehmen, werden Spendenaufrufe gestartet, die der Charity-Organisation zugute kommen sollen. Puma selbst stattet die afrikanischen Nationalteams aus Angola, Ghana, Togo, Tunesien und der Elfenbeinküste aus, welche das Hilfsprojekt mit unterstützen.

 

Zu den Highlights der Wohltätigkeitskampagne zählt insbesondere die „United-for-Africa-Charity-Tram“. Aber was ist denn so außergewöhnlich an einem Vehikel auf Schienen? Unter dem Motto „Get on it!“ fährt die Straßenbahn der besonderen Art seit dem 29. Mai und noch bis 16. Juli von 12 Uhr mittags bis kurz nach Mitternacht auf einer zentralen Sonderstrecke in Berlin. Sportbegeisterte, Spendenwillige und Afrikafans können an „Specialstations“ zusteigen und sich unter anderem über die Kampagne, ihre Hilfsprojekte und über den Kontinent informieren. Dabei kann sich der Fahrgast an interaktiven Terminals schlau machen und gleichzeitig den Klängen nationaler und internationaler DJs lauschen. Damit die Fashionmaniacs nicht zu kurz kommen, können sie in dem rollenden Infogefährt zusätzlich die limitierte Puma-Charity-Kollektion „United for Africa“ erworben werden. Das eigens für die Kampagne kreierte Sortiment umfasst Grafikshirts, Fußballtrikots, Taschen, Gürtel, Zehensandalen und Armbänder. Ein T-Shirt mit Aufdruck kostet 27,50 Euro, von denen 7 Euro an das Projekt gehen, Umhängetaschen 40 beziehungsweise 70 Euro, von denen 10/17 Euro an die Organisationen weitergeleitet werden. Wer es etwas individueller mag, der kann sich ein selbst gestaltetes Outfit zusammenstellen lassen. Durch spezielle Druck- und Bügelverfahren kann der Special-Edition-Liebhaber unter verschiedenen Designmöglichkeiten auswählen. Die Musterpalette enthält City-Motive von Deutschlands Großstädten, stylische Grafiken rund um das Thema Fußball sowie eigene Fantasieschöpfungen. Die in Auftrag gegebenen Eigenbasteleien werden in den Concept Stores in Berlin, Köln, Frankfurt, Hamburg, München, Oberhausen und Stuttgart angefertigt.

 

 

 

Weitere, die Kampagne unterstützende kreative Maßnahmen sind die Musik-CD afrikanischer Künstler „Africa plays on“, das Buch „The African Game“ und ein Charity-Freundschaftsband. Sie alle sind deutschlandweit in den Puma-Conceptstores, in der Tram sowie im Café Moskau, dem Puma-Headquarter zu haben. Wie bei den Klamotten geht ein Teil der Erlöse an „Gemeinsam für Afrika“.

 

 

 

 

Deniz Bisar