Backstage bei Tokio Hotel
/ 06.09.2006„Fashion rules are meant to be broken!“ – So lautet das Motto der dänischen Labels Revolution und Red Rabbit, die mit ihren Print-Shirts nicht nur MTV-Moderatoren und Teenieband-Frontmänner verzaubern, sondern jetzt, bitte sehr, auch alle Normalsterblichen!







So ist das eben: Was das Idol hat, will auch der Fan sein Eigen nennen, um es möglichst nah am Körper zu tragen! Genau dieses Schema dürfte sich im Moment auch mit dem Label Revolution abspielen. Schuld daran trägt vor allem Tokio Hotel-Jungspund Bill, der in seinem neuesten Video, gerne aber auch mal zu Interviewterminen, in seiner jüngsten Shirt-Errungenschaft des dänischen Menswear-Brands erscheint – freilich ganz stylisch mit goldfarbenem Skull-Print auf schön düster-schwarzem Grund. Man will sich gar nicht vorstellen, wie heiß die Telefonleitungen im Städtchen Århus an der Ostküste Dänemarks schon gelaufen sind, wo sich das Headquarter von Revolution und von Red Rabbit – dem passenden Label-Gegenstück für Mädels – befindet. Übrigens zeigen sich auch die Moderatoren von Musiksender MTV gerne mal in den Print-Shirts der beiden Marken.
Neben den als echte Hingucker fungierenden Leibchen haben Revolution und Red Rabbit aber noch sehr viel mehr in der großen Kollektionsschublade versteckt, die vier Mal im Jahr neu gefüllt und zwischendurch außerdem durch Expressprogramme aufgemischt wird: zum Beispiel schön schmal geschnittene Hosen und Hemden für die Jungs. Passend zum angesagten Slim Fit, dürfen Pullunder im gewollt braven Retro-Style natürlich nicht fehlen. Und was trägt man als Begleiterin eines Revolution-Helden? Nun, Mädels, die ihrerseits dem roten Häschen verfallen sind, erscheinen gerne mal in femininen Oversized-Strick-Variationen oder im sexy-sophisticated Schulmädchen-Look. Außerdem sagt man ihnen eine Vorliebe für alles Geringelte und für Westen nach... Wäre nur noch die Preisfrage zu klären: Für T-Shirts und Tops muss man zwischen 40 und 50 Euro hinlegen, Hoodies kosten etwa 70, Hemden 80 Euro und ein Jäckchen liegt dann schon mal bei 160 Euro. Zu guter Letzt sei allen Anhängern von Bill & Co. noch verraten, wo es hinzupilgern gilt, um die heißen Teile zu shoppen: zum Beispiel nach Würzburg zu Maingold, nach Stuttgart zu Geschwisterliebe oder nach Dortmund zu King Pin. Und dafür muss man nicht mal durch den Monsun!
