Schicker Stick
/ 11.12.2008Fischers Fritz fischt frische Fische...? Frische Fische braucht Silberfischer nicht. Das Berliner Label „besticht“ im wahrsten Sinne des Wortes lieber durch Stickereien auf T-Shirts, Caps und Buttons und hat so rein gar nichts mit traditionellem Fischfang gemein.





In einer Welt, in der stetig neue Technologien voranschreiten, müssen selbst komplizierte Handarbeiten nicht mehr mit langwierigem Körpereinsatz verrichtet werden. Saß man sonst stundenlang in der Stube und war damit beschäftigt, Stoffe mittels Nadel und Faden zu verzieren – der guten Stickerei wegen –, so gibt es heute weitaus attraktivere und weniger mühsame Methoden, um Tradition und Moderne im Bereich der Stick-Kunst zu vereinen. Was man dafür braucht? Das Berliner Stick-Liebhaber-Label namens Silberfischer. Bei diesem hat man es nämlich mit „Bestechungen“ der besonderen Art zu tun, die ganz zweckmäßig und im positiven Sinne Aufmerksamkeit erzeugen. Mithilfe einer Computerstickmaschine verarbeiten die kreativen Köpfe von Silberfischer, Elke und André Riethmüller, ihre Ideen und Grafiken gekonnt auf Textilien, aber auch auf Wänden. Genauer gesagt: Totenköpfe, Wolken, Smileys oder Heile-Welt-Muster in bunten Farben treffen auf T-Shirts, Kleider, Trucker-Caps, Hoodies, Taschen und Wandaufkleber.
Dank fortschrittlichster Verfahren können jetzt also auch konventionelle Techniken wie der Kreuzstich anhand von Pixelgrafiken wieder zum Leben erweckt werden. Denn mal ganz ehrlich gefragt, Mädels: Wer von euch setzt sich heute noch gerne zu Hause hin und stickt, bis der Arzt kommt, wenn ihr dasselbe Resultat einfacher, nämlich beim Shoppingbummel im World Wide Web oder im Home-Shop in Berlin, erhalten könnt? Bei Silberfischer liegt man also – trotz Silber-Farbe – ganz bestimmt „gold-fisch-richtig“.
