Schönes Kindheitstrauma
/ 30.11.2005Das Dekolleté immer bloß mit Ketten zu schmücken, die zwar trendy, aber dafür am Hals von fast jeder Frau zu sehen sind, erscheint nicht sehr originell. Das dachte sich auch Berca. Das Übel am Schopf gepackt, hat sie in Kindheitserinnerungen gegraben und ihre erste eigene Kollektion entworfen.


Das Ergebnis sind zunächst vier farbige Anhänger aus Acryl, die uns beim Anblick in Lichtgeschwindigkeit in unsere Kindheitstage zurück versetzen. Entsprechend heißen die Motive „Black Beauty“ oder „Schwanenprinzessin“ und sind zusammen mit einer 40 cm langen Kette aus 925er Sterling Silber erhältlich – bisher nur im Onlineshop, aber Kontakte zu Händlern werden bereits geknüpft. Hinter dem Pseudonym „Berca“ stecken übrigens die beiden Hamburger Gründer, Carolin Schöngarth und Bernhard Severin. Beide haben für Berca die ersten Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen gespendet.
Carolin Schöngarth, für den kreativen Part zuständig, hat schon viele neue Ideen, an deren Umsetzung sie bereits arbeitet. Zwar hat sich Acryl als ideales Material für die Schmuckstücke bewiesen, weil es sowohl, was Form und Farbe als auch Fantasie betrifft, viel Spielraum gewährt, nichtsdestotrotz dürfen die Motive nicht zu filigran und instabil werden. Mit der feingliedrigen Balletttänzerin sei man da schon an der Grenze, so Carolin Schöngarth.
Neue Figürchen wollen also gut durchdacht sein. Neben weiteren Motiven will man die Berca-Kollektion um Schmuckformen erweitern. So wird es in absehbarer Zeit neben Ketten auch Anstecker, Bettelarmbänder und Ohrringe geben. Darunter wird sicherlich jede Frau ein Objekt finden, das sie auf besondere Weise anspricht, denn in jeder steckt – wie alt sie auch sein mag – immer noch ein bisschen Mädchen...
