Hoffnung für die Hosenquetscher
/ 20.04.2005Wie sich sogar granatenschwere Pantoffelhelden zumindest optisch in waschechte Großstadt-Helden verwandeln können, zeigt first-blue.de hier...





Selbst den hartgesottensten Kerlen passiert es immer wieder: Ob halsbrecherischer Trip in die City oder unspektakulärer Ausflug zur Großtante - kaum verlassen sie die Sicherheit der eigenen vier Wände, machen sie sich im Handumdrehen die Hosen voll… Doch betroffen von den mehr oder minder lästigen Begleiterscheinungen sind nicht nur die Übeltäter selbst, sondern gemeinerweise auch ihre Gefährtinnen, die oftmals die Dinge in die Hand nehmen und den Kopf für die unmöglichsten Inhalte hinhalten müssen. Ist alles längst Schnee von gestern, meinen jedoch die Macher des brandneuen Hamburger Newcomer-Labels Cityagenten, die sich wohl ebendieser Sachlage beugen mussten und jetzt ein feines Hilfs-Mittelchen für Alltags-Bezwinger auf den Markt gebracht haben.
Die Rede ist von ebenso stylisch wie technisch ausgeklügelten Mens-Bags, in denen sich Handy, Digicam, Kleingeld & Co. problemlos verstauen lassen – Rettung pur für ausgebeulte Hosentaschen und gnadenlos entnervte Handtaschen-Besitzerinnen. „Herren-Handtaschen sind eigentlich ein Relikt aus modehistorischer Steinzeit, doch in Wirklichkeit sind sie wahnsinnig praktisch“, freut sich Carsten Völler, der das Brand gemeinsam mit der Designerin Bea Demel ins Leben gerufen hat. Explizit für den Großstadt-Cowboy entwickelt, weckt die aggressiv-elegante Taschen-Form bewusst Erinnerungen an ein stilisiertes Waffen-Halfter. Ein weiterer Leckerbissen für zeitgenössische Revolver-Helden sind die Materialien: Das Modell „cityRanger“ besteht beispielsweise aus einem Leder, das oftmals für das Zaumzeug von Pferden verwendet wird. Absolut nichts für Leisetreter ist dagegen die „whitePod“-Bag aus weißem Leder, die sich puristisch und elegant als bester Freund des 80ies-Freaks ausgibt. Einen Schuss Prestige erhält der Herr der Tasche durch die dezentere „classiCo“, während die „dubRocker“ aus grob gefärbtem Leder der ideale Begleiter für Bengel on Tour ist.
Überall hin mitgenommen werden können die Bags entweder ganz entspannt am Gürtel oder in Angriffs-Manier per Handgelenk-Halter. Ihren Besitzer wechseln die Herren-Bags für knapp 180 Euro – entweder über den Cityagenten-Onlinestore oder ausgewählte Szene-Läden. Ein stattlicher Preis für ein kleines Stück Leder, mögen Pleitegeier und Geizhälse jetzt denken. Doch was sie noch nicht wissen: „Alle Cityagenten-Taschen werden von Hand in Deutschland gefertigt“, berichtet Carsten Völler. „Genauer gesagt, in einer alten Gerberei aus dem Jahre 1780 – auf Kinderarbeit stehen wir nämlich gar nicht! Somit ist jedes einzelne Stück von sehr hoher Qualität und Lebensdauer.“ Für hoffnungslos in die Cityagenten vernarrte Fans oder auch als kleines Trostpflaster für die Girls gibt es zusätzlich diverse Shirt-Styles – wohl auch, damit das Warten auf die bereits in Planung stehende Mädels-Taschen-Line nicht allzu schwer fällt…
