Fashion-Boss für die Tsunami-Opfer

  /  14.01.2005

Die Pferdezüchter tun’s, die Beckhams auch und selbst der Geizhals von nebenan lässt sich nicht lumpen

Die Rede ist von mehr oder minder innovativen Spenden-Aktionen, mit denen den Flutenopfern des Tsunamis vom 26. Dezember 2004 unter die Arme gegriffen werden soll. In die gleiche Kerbe schlägt jetzt auch das ansonsten eher überheblich-freche US-Fashion-Brand Von Dutch, das jedoch nicht nur Gutes tun, sondern dies auch lautstark kommunizieren will. Die Rede ist von dem soeben ins Rennen geschickten Flutwellen-Projekt: Hierbei verscherbelt Von Dutch in Kooperation mit der Hilfs-Organisation Operation USA eine „Tsunami Relief“-Kollektion, deren Erlöse komplett an die Betroffenen in Asien und Ost-Afrika gehen. Im Mittelpunkt steht vor allem die medizinische Versorgung der meist mittel- und oft auch obdachlosen Einheimischen.

 

Von Dutch-Chef Tonny Sorensen berichtet: „Als regelmäßiger Besucher Südost-Asiens, wo ich sowohl Freunde als auch Geschäftspartner habe, hat mich dieses Unglück tief getroffen. Als ich von der Welle hörte, habe ich als Individuum und auch als Besitzer einer Fashion-Marke sofort alles in Bewegung gesetzt, um den Menschen zu helfen.“ Entstanden sind zwei Jungens- und zwei Mädels-Shirts, die den Träger dank des großen und dynamischen „Tsunami Relief“-Prints bereits auf den ersten Blick als Human-Helper outen. Gekennzeichnet ist die Kollektion sowohl mit dem Von Dutch-Logo als auch dem Operation USA-Symbol. Und damit auch wirklich nichts schief gehen kann: Eine kurze Erklärung der Tsunami-Kooperation befindet sich auf der Rückseite der Styles. Erhältlich für 29 Euro als T-Shirt und 34 Euro als Longsleeve, werden die nachtschwarzen Human-Shirts mit der blauen Welle weltweit an allen Von Dutch-Verkaufsstellen sowie über den eigenen Online-Store verkauft.

 

 

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