Ohne Halbwertzeit
/ 20.03.2006Auch wenn es zurzeit schwierig ist, als kleiner Einzelhändler gegen Einkaufkonzerne und Ladenketten zu bestehen, gibt es noch einige, kleine Läden, die wegen ihrer Einzigartigkeit existieren. Zu diesen Ein-Mann-Unternehmen gehört auch das Modelabel Ludvík.





Warum sie ihr Label gerade „Ludvík“ genannt hat, begründet Fenja Ludwig mit ihrem Faible für das Tschechische. „Ludvík“ ist die tschechische Variante ihres Nachnamens, Prag ist für sie die Hauptstadt des leisen Glamours und sie hegt eine besondere Vorliebe für alte CSSR-Märchenfilme. Diese Komponenten inspirieren die Modedesignerin unter anderem zu neuen Entwürfen in ihrem kleinen Atelier in der Kölner Innenstadt. Das 2002 in Köln gegründete kleine Modeunternehmen setzte von der ersten Stunde an auf qualitativ hochwertige Mode, die keinem Trend unterworfen ist.
Bei ihrer Arbeit kommt es für die Kreative besonders auf genaue Schnittführung und dem originellen Umgang mit Stoffen an. Heraus kommen märchenhafte Kleider mit fließenden Silhouetten, luftigen Volants und schwingenden Faltenwürfen sowie kleine und feine Accessoires. In ihrem Laden, der als Showroom und gleichzeitig auch als Werkstätte dient, passt die gelernte Schneidemeisterin in Eigenarbeit maßgerechte Kleider ihrer Kundin an. Ihre Kollektionen Ready to wear und Couture bewegen sich zwischen eleganter Chicness ohne Starallüren und femininer Sportivität. Diese Mischung aus Klassik meets Pop ist jedoch ohne Frage im Alltag tragbar.
