Wenn Zartes auf Reisen gehen muss

  /  05.04.2007

Früher gehörte die so genannte Dessousbag zur guten Ausstattung einer jeden Frau von Welt. Jetzt erlebt das hübsche wie praktische Accessoire seine Renaissance!

Es ist soweit: Der wohlverdiente Urlaub steht vor der Tür und nur noch wenige Stunden sind’s, bis in den Flieger eingestiegen werden darf, der Richtung Süden geht. Einen nicht unerheblichen Stressfaktor gilt es vorher allerdings, noch zu überwinden: das Kofferpacken! Selbst wer seinen Trolley vor dem Einschlafen an den vielen Abenden zuvor bereits mehrfach im Geiste füllte, wird immer wieder auf dieselben Fragen stoßen: Wie bringe ich meine zarten Dessous in all dem bunten Koffer-Allerlei unter, ohne dass der französischen Spitze der Docht meines Jeansgürtels zu Leibe rückt, wie überstehen die noch wohlgeformten BHs die erdrückende Nähe zu Denims, Shirts und Co., und wo verstaue ich meinen niedlichen Perlenstring, so dass ich ihn bis Urlaubsende in den Tiefen meiner Reisetasche wieder finde? Die Lösung für all diese Problemchen misst 36 x 33 x 11,5 cm und hört auf den Namen Dessousbag. Das nostalgische Accessoire, das früher einmal zur Grundausstattung jeder reisefreudigen Dame gehörte, will dem weiblichen Geschlecht auch in der heutigen Zeit das Traveln erleichtern. Deshalb verspricht das aufwändig gearbeitete Täschchen genügend Platz für Bodys, Pantys, BHs, Bustiers, Korsagen, Strumpfbänder und dergleichen mehr – im besten Falle für einen zwei- bis dreiwöchigen Urlaub. Am Reisezielort angekommen, muss das mobile Zuhause von BH und Familie dann nur noch aufgeschnürt und ausgerollt werden und landet horizontal an einem ausgewählten Ort, ohne dass die zartbesaiteten „Gäste“ im Innern mit fremden Oberflächen in Berührung kommen. Sicherlich eine Wohltat für besonders pingelige Ladies! Einmal ausgebreitet, sollte sich sodann mit einem Griff in die Dessousbag das gerade gewünschte Teilchen problemlos finden lassen, ganz ohne lästige Suchorgie. Übrigens verstaut man Kleinteile wie Strumpfbänder oder BH-Träger zum Wechseln ganz wunderbar in den eingearbeiteten Innentaschen, und in dem zugehörigen, aber separaten Beutelchen sind Schmuck und kleinere Accessoires bestens untergebracht. Und weil sich’s so wohlgeordnet besonders angenehm reist, darf die Dessousbag bei keinem Trip mehr fehlen! Das fassungsfreudige Utensil gibt’s in unterschiedlichen Dessins und Stoffqualitäten wie Taft, Seide oder Lederimitat für 89 Euro entweder im Internet oder im gut sortierten Wäschehandel.

 

 

 

 

Simone Reiner