Bei dir tickt’s wohl richtig

  /  14.08.2007

Immer busy: In Hongkong geboren, weltweit zum Star etabliert, macht jetzt ein Mini-Zeitmesser endlich auch einen Abstecher nach Deutschland.

What time is it? Quelle heure est-il? Qué ora es? Na, wieder einmal das lästige Ding, das gewöhnlich dein Handgelenk ziert, vergessen? Im Zeitalter des Handys sind Uhren doch längst überflüssig. – Tatsächlich aber hat die Ära einer neuen Uhrengeneration begonnen, die alle Zeitmess-Ersatzmittel alt aussehen lässt. Der Anführer dieser Elite heißt schlicht „Odm“ alias original.dynamic.minimal. In den Hongkonger Tüftel-Labors geboren, trat der Minimalist die Mission an, der Welt zu beweisen, wie gut ein Chronometer aussehen kann.

 

Die puristische Uhr aus Kunststoff hat ohne Frage allerlei Fertigkeiten aufzuweisen: So zeigt das Odm-Modell „DD99“ nicht nur die Zeit und das Datum an, jedes Exemplar hat auch eine individuelle Message mitzuteilen. Diese läuft dabei wie bei einem Bildschoner von links nach rechts vor einem beleuchteten Display. Aber das ist noch nicht alles! Mit einer einfachen 45 Grad Bewegung des Handgelenks kannst du, ohne einen Druckknopf zu bedienen, vom Modus „Zeit“ auf die Datumsanzeige umswitchen. Abgesehen von ihren hochtechnischen Fertigkeiten, zählen zu den „DD99“-Hobbys Tiefseetauchen (ihr Rekord liegt bei 33 m) und Styling. Wenn du keine Lust auf das weiße Gewand hast, dann wechselt die clevere Uhr diese dank eines Schnallenöffnungssystems einfach ihr Silikonkleid. Zur Outfitauswahl stehen dem Unisex-Chronographen die Farben Schwarz, Pink, Orange, Gelb, Braun, Oliv sowie viele andere Töne. Die Wandlungsfähigkeit, das charmante, pure Aussehen und vielseitiges Können blieben bislang nicht unbelohnt. So wurde in diesem Jahr das kleine digitale Tickwerk mit dem renommierten Designpreis „Red-dot Design Award“ ausgezeichnet. Die preisgekrönten Watches gibt es jetzt in Deutschland ausschließlich in reinen Uhrengeschäften und kosten 89 Euro.

 

 

 

 

Deniz Bisar