Zwischen real und digital

  /  09.06.2020

Das Label Borbonese wird zum Sammler kreativer Ideen und öffnet die digitalen Türen für junge Künstler aus Italien. Während der kommenden Wochen werden sich verschiedene Artists auf dem Instagram-Account der Marke in einem eigens konzipierten virtuellen Raum präsentieren.

Bea De Giacomo

Bea De Giacomo

Claudia Ferri

Cristina Amodeo

Ein Treffen verschiedener Visionen und Stile, versammelt unter dem Dach des Labels Borbonese – ein neuer Treffpunkt zwischen real und digital, zwischen der Marke und jungen Künstlern, zwischen Produkt und Werten des Labels, willkommen im Casa Borbonese: Während der nächsten fünf Wochen werden sich fünf Künstler auf dem Instagram-Account der Marke in einem eigens konzipierten digitalen, virtuellen Raum das Zepter reichen und bisher unveröffentlichte Inhalte, die während des Lockdowns entstanden sind, präsentieren. Die Fotografen Bea De Giacomo, Claudia Ferri, Federica Sasso und die Illustratorinnen Cristina Amodeo und Bianca Bagnarelli machen diesen Raum zu einem intimen Ort der Gemeinschaft, der der Grafik, Fotografie und Illustration gewidmet ist. In naher Zukunft soll er für weitere Kooperationen bereit stehen.

Bea De Giacomo, geboren in Varese, lebt und arbeitet heute in Mailand. Nach ihrem Abschluss am IED im Jahr 2008 begann sie als freiberufliche Fotografin zu arbeiten und spezialisierte sich auf Stillleben. In den letzten Jahren hat sie sich vor allem auf redaktionelle Projekte und Porträts konzentriert. Ihre Arbeit wurde bereits international gewürdigt und ihr Portfolio umfasst Veröffentlichungen in Zeitschriften wie The New York Times, M le Monde, Vogue Italia, und Kollaborationen mit Marken wie Bally und Missoni. Sie verbindet Elemente aus verschiedenen Bereichen der Fotografie: Mode, Stillleben, inszenierte Fotografie und Schnappschüsse, vermischt zu einer innovativen, persönlichen Sprache, jenseits aller Konventionen.

Cristina Amodeo aus Verbania lebt und arbeitet ebenfalls in Mailand. Nach Abschluss ihres Studiums begann sie mit dem Medium Papier zu arbeiten und wählte die Collage als Technik für ihre Illustrationen, wobei sie manchmal mit Bleistift die Volumina der Sujets durch das Hinzufügen von Schatten definiert. Sie identifiziert Farbe als zentrales Element ihrer künstlerischen Erkundungen, macht sie zum Protagonisten ihres Werks, sowohl wenn sie ihre Sujets in weiten, zarten Formen durch chromatische Farbkombinationen definiert, als auch wenn sie das Bild erschafft, indem sie eine Überlagerung einzelner kleiner Schnipsel auf das Papier stickt. Ihre Leidenschaft für Innenarchitektur und Faszination für die Tier- und Pflanzenwelt spiegeln sich in ihren Arbeiten wider.

Claudia Ferri aus Pescara studierte Fotografie an der ISFC in Rom. Auch sie lebt und arbeitet in Mailand. Ihre bisherigen Kollaborationen beinhalten: Alla Carta, Fondazione Prada, Rivista Studio, Rivista 11, Nike, Monocle, Missoni, Grazia.

Bianca Bagnarelli, geboren in Mailand, arbeitete in der Vergangenheit unter anderem mit The New Yorker, The New York Times, The Economist, Penguin Random House, McSweeney's, Wired, ESPN, NBC, Mondadori, Feltrinelli, Einaudi und Airbnb zusammen. Für den englischen Verlag Nobrow illustrierte sie das Kurzbuch „Fish“, das von der Society of Illustrators in New York als beste Kurzgeschichte ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2014 gewann sie den New Roads Award, 2015 den Bartoli Award. Sie lebt und arbeitet in Bologna.

Federica Sasso ist eine Fotografin, deren Werk einen intimen Blick auf Themen wirft, die mit neuen Generationen, der Adoleszenz und dem weiblichen Universum zu tun haben. Ihre Arbeiten wurden in internationalen Galerien und auf Festivals wie Les Rencontres de la Photographie, der Thessaloniki Photo Bienneale, dem Landskrona Foto Festival und der Fotografia Europea ausgestellt. Sie hat an Gruppenausstellungen für junge italienische Fotografie teilgenommen, wie „Looking On“ in Ravenna oder „Raconte-moi une historie: La jeune photographie italienne“ am Italienischen Kulturinstitut in Paris und wurde in den Katalog „Up To Now. Fabrica Photography“ aufgenommen. Zudem ist die in Mailand lebende Sasso Autorin des Fotobuchs „Sick Sad Blue“, einer Darstellung der Beziehung zwischen Weiblichkeit, sozialen Medien und Magersucht.

Kristina Arens

Links:
www.borbonese.com
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