Zum Schutz der Models?

  /  20.12.2012

Die Vogue hat sich selbst Verpflichtungen für die Auswahl von Models auferlegt – die sogenannte Gesundheitsinitiative. Doch was bedeutet das für die junge Karriere von Romeo Beckham?

Victoria Beckham mit Sohn Romeo

Die Vogue wird auf ihren Seiten keine eigenen Shootings mit dem jungen Model Romeo Beckham präsentieren. Der 10-jährige Sohn von Designerin Victoria und Fußballspieler David Beckham – der kürzlich das neue Gesicht einer Kampagne von Burberry wurde – ist von den Verantwortlichen des Magazins schlicht als zu jung deklariert worden. „Romeo Beckham@Burberry erfüllt nicht die Kriterien der Gesundheitsinitiative, die nur über 16-Jährige zulässt“, so Alexandra Shulman, Redakteurin der britischen Ausgabe, via Twitter.

Das Unternehmen hatte eine Initiative gestartet, die junge Models schützen soll, indem bei gesundheitlichen Bedenken eine Verweigerung der Berichterstattung vereinbart wurde. Alle 19 internationalen Vogue-Redaktionen stimmten dem zu. In der Vereinbarung heißt es unter anderem, man werde nicht mit Models zusammenarbeiten, die jünger als 16 Jahre alt sind. Auch Models mit einer offensichtlichen Essstörung werden nicht berücksichtigt.

Diese Regelung besagt jedoch lediglich, dass die Vogue keine eigenständige Berichterstattung über das Nachwuchsmodel führen wird. Die Werbekampagne des britischen Fashion-Hauses wird trotz allem in dem Magazin erscheinen. Shulman erklärt: „Zur Verdeutlichung, der Bann für unter 16-jährige Models gilt für unsere Seiten. Wir kontrollieren nicht die Laufstege und Werbeanzeigen.“ Die Redakteurin fügt zudem an, man wolle sich an seine eigenen Grundsätze halten, könne aber nicht als „Nanny der Modewelt“ auftreten.